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7,2 (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1744 bis 1777
Entstehung
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318
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Z18 Mai 1763.

die Mehrheit der Orte sich dazu geneigt zeigt. Die Auswechslung des Reverses, den man früher Mühlb«»^auszustellen aufgetragen hat, wird einstweilen sisticrt. K 3. «I» Die Gesandten derjenigen Stande, >»el^dem an den päpstlichen Stuhl ahzuscndenden Schreiben ihre Zustimmung noch nicht gegeben haben,ersucht, dieselbe beförderlichst auszuwirken. 8 4.

28».

Conferenz von Bern, Lucern, Freibnrg und Solothurn.

HZern, 6. vis 14. Mai 1763.

lStaatSarcliiv Ner». NciienburA-Biichcr v V I ^

Gesandte: Bern. Friedrich Sinner, deö Raths und Scckelmcistcr deutscher Lande; BeatOugSbnrgcr, des Raths, All-Scckelmcister wälscher Laude; Bernhard von Dießbach, des Raths undGabriel Hcrbort, des Raths, Alt-Salzdirektor; Rudolf Friedrich Fischer, deS Raths, Alt--Zeugherr;Friedrich Steiger, des Große» RathS; Gabriel von Grafenricd, des Großen Raths. Lncern. Fra»'^ ^Irene Mohr, des Raths und Heimlicher; Franz Jakob Joseph Ignatius Lcodegar Zurgilgen, desFreiburg. Franz NiklanS Marcus Ignatius Gady, Schultheiß; Franz Romain Wcrro, des RathS.thurn. Johann Karl Stephan Glutz, Alt-Rath und Seekelmeister; Jakob Joseph Anton Degenscher,und oberster Zeugherr.

Den 24. April war zu Neuenbürg ein Tumult ausgebrochen, welcher sechs und dreißig Stunden ^In demselben war der ^ckvnoat günvral Gaudot, einer der königlichen Beamten, ermordet worden, »»von Bern zurückgekehrt war, wo vom Kleinen und vom Großen Rathe zwei Proccsse zwischen der Stadt u" ^Fürsten zu Gunsten des Letzter» entschieden worden waren. In Folge dessen hatte der königlich prcul»» ^vollmächtigtc Minister, der Kammerpräsident von Derschau, durch ein Schreiben vom 28. und durch ei»' ^vom 3l). April die mit dem König von Preußen wegen der Grafschaft Neuenburg verburgcrten undVeten Stände Bern, Lucern, Freiburg und Solothurn ersucht, zur Sicherstellung der Regierung undund um »die Autorität der Gesetze wieder herzustellen, eine Garnisonöwache von 6t)0 Mann nach Muc»schicken. In Folge dieses Ansuchens wurde nun diese Conferenz zusammenbcrusen. ^

Nach der eidgenössischen Begrüßung »Verden das Schreiben des Herrn von Derschau vom 6-Visum Reperlum zweier Chirurgen über den Leichnam des ermordeten Gaudot, eine Zuschrift deS

S«» ,es

und Maire Pctitpicrre vom 27. April, welche den Hergang dcS Tum.iltS erzählt und von einen. ^der vier Municipalräthe begleitet ist, verlesen. - Bei Behandlung dtr Sache selbst erklärt Bern, ^,n Folge des Bürgerrechtes, welches es mit de». König von Preußen, als souveränem Fürsten von - 'theils in Folge deö Bürgerrechtes, welches es mit der Stadt Neuenburg habe, entschlossen sei, daS 'was zur Wiederherstellung deö Friedens, der Ruhe und Sicherheit, zu Unterstützung der Regier.."»- x"nahmc der Informationen über die Mvrdthat und zur Einleitung einer Criminalproccdur eisoioerl. 1 ^s>cGesandtschaft stinimt für die sofortige Absendung der verlangten Garnisoi.Swache und das um >o ^einer Verzögerung die Bestrafung dcS oimon m-ijost-iti»! von anderer Seite vorgenommci. w»> ^ ß

Sic fügt instructionSgemäß bei, daß, »vcnn die übrigen Stände stch nicht anschließen sollten,auö anordnen würde, was eS zur Erfüllung seiner bürgerrechtlichen Obliegenheiten für angemessen .»^ ^