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Juli 1744.
Abt von St. Gallen. Fidel Anton Püntiner von Braunberg, Hofmarschall und deö geheimen Raths.Stadt St. Gallen. Kaspar Fels, Burgermeister. Biel. (Niemand).
tt. Eidgenössische Begrüßung. Bei diesem Anlasse dankt Basel für die ihm zu Tbeil gewordene Assistenz,empfiehlt sich dem Schutze in künftigen gefährlichen Zeitläufen und verspricht seinerseits auch allen Verpflich-tungen nachzukommen. 8t. ?». Biel entschuldigt sein Ausbleiben und bittet um den Abschied. 8 2. «. Beider Behandlung deö MünzwesenS zeigt sich auch jetzt wieder wenig Aussicht für gemeinsame Maßregeln. ESbleibt beim vorjährigen Abschiede, nach welchem die Admodiationen aberkannt sind und den Orten auferlegtwird, bei Valutierung oder Abrnfung der Münzen drei Monate vorher den übrigen Orten Kenntniß davonzu geben. Auf das an Appenzcll-Jnnerrhoden und Stadt St. Gallen gestellte Ansuchen, mit Prägung vonMünzen innezuhalten, läßt es Jnnerrhoden bei seinen früher gegebenen Erklärungen bewenden, und erklärtStadt St. Gallen, daß ihre Münzstätte seit 1739 nicht mehr geöffnet worden sei. Die wegen der unprobc-haltigcn Reichs- und anderer Münzen in den gemeinen Herrschaften publicierten Mandate sind neuerdings zupubliciercn. 8 3. «R. GlaruS trägt darauf an, um dem Schaden zu begegnen, der durch das Abfeilen und Be-schneiden der Ducaten durch die Juden dem Publicum zugefügt wird, daß für jeden fehlenden Gran ein guterBatzen bei Zahlungen als Vergütung beigelegt werden soll. Der Antrag wird all lekerenllum genommen.8 4. v. Für die Bemühungen Zürichs um Wiederherstellung der freien Fruchtzufuhr aus Schwaben, welcheim Verlaufe des verflossenen Jahres erfreuliche Resultate gehabt haben, wird der Dank ausgesprochen und Zürichersucht, bei günstiger Gelegenheit seine Bemühungen zu völliger Wiederherstellung der freien Zufuhr eintretenzu lassen. 8 5. f. Basel klagt, daß ihm neuerdings seine Zins- und Zehntenfrüchte im Sundgau zurück-behalten würden. Da die Vorstellungen, welche es dagegen an den Intendanten und den Ambassador habegelangen lassen, keinen Eingang gefunden hätten, so ersucht es um ein im Namen der Orte an den Ambas-sador zu erlassendes VorstellungSschrciben. Die meisten Gesandten, ohne Instruction, lassen das Ansuchen inden Abschied setzen. Zürich, Bern, GlaruS, Schaffhauscn, Stadt St. Gallen und Außerrhoden geben ihrenEonscnS zu einem solchen Schreiben sofort. 8 6. K, Mit Befriedigung wird vernommen, daß die Veranlas-sung zu den voriges Jahr von den in Frankreich etablierten Schweizern vorgebrachten Beschwerden aufgehörthabe. 8 7. I». Da sich bei den im vorigen Jahre nach Basel geschickten Zuzügen eine ziemliche Ungleichheitin der Besoldung und manches Anstößige in der KricgSdisciplin und der Judikatur gezeigt hat, so daß eSzweckmäßig wäre, die alten Ordnungen zu revidieren, so wird gut befunden, diesen Anzug all i-elm-onllum zunehmen und die Sache nach crthcilter Instruction in der nächsten gemeinsamen Zusammenkunft an die Handzu nclnncn. 8 8. I. Begrüßungsschreiben des französischen AmbassadorS. Beantwortung. 8 9. k, Be-grüßungsschreiben von Seite des königlich ungarischen Botschafters. Beantwortung. 8 19. I. Begrüßungs-schreiben deö Bischofs von Basel. Beantwortung. 8 11. Lucern berichtet, daß es die Streitsache zwischendem König von Sardinien und dem Kloster St. Bernhard in Betreff der Wahl des Propstes daselbstin Folge dcS vorjährigen Abschieds an den Nuntius empfohlen habe, welcher dann in Rom seineOfficien habe eintreten lassen. Die von da erhaltene Antwort habe es an Wallis gesandt. Es wirdgut befunden, diese mit wichtigen Consequcnzen verbundene Sache dem Abschied zu inserieren. 8 12. n. Aufdie Klage der eidgenössischen Kaufmannschaft, daß ihnen ganz neulich zugemuthet worden sei, ihre in dieFreigrafschaft Burgund bestimmten Waaren über Lyon zu führen, wird von Zürich, Bern, GlaruS, Basel,Schaffhausen, Außerrhodcn und Stadt St. Gallen gut befunden, da auf das voriges Jahr deßwegen au denAmbassador abgeschickte VorstellungSschrciben noch keine Antwort eingetroffen ist, an denselben eine Recharge