der Schlafnadel ufw., vgl. Köhler .bei Gonzenbach, 11,209, ZW, VI, 62 und Kf. Sehr.,
I, 261, Bolte, ZW, XXI, 162f., Bolte-Polivka, II, 346, n. 1 und vorher, weiter Celio Male-spini, Ducento novelTe, Veneria, 1609, II, 9b, Behary Day, Tof6°Tafes of Bengaf, 81 f.,251 f., Knowles, Tofß-Tafes of Kasfimir, 199.
Zu dem Motiv des yerfchlafenen Liebesgenufles vgl. außer den eben zitierten Nach-weifen Boltes Chauvin, V, 143, n. 1, VI, 122, H.Morlini NovelTae, Paris, 1855,148 <in nov.76>, ZW, XV, 325 <kurdifch>, XVIII, 169 <in einem von Hertel übertragenen kafchmirifdienVolksroman), endlich Chavannes, III, 294f., Nr. 492 und eine Ballade in W. Scotts Min-ftreffy <ChiId, Nr. 43), deutfeh von Willibald Alexis, IV, 170, W. Gerhard, 146, H. Lüdeke, 231.
62. Bauernlchlauheit. Nach dem 19. Exemplum der Discipfina efericafis von PetrusAlfonsi,hg. v. A. Hilka und W. Söderhjelm, 1911, KI. Ausg. 29,Gr. Ausg. 27/ Chauvin, IX, 28.
Angefichts des riefigen Materials, das zu diefem Märlein vorliegt, fei auf die Angabevon einzelnen Fundorten verzichtet/ Literaturzufammenltellungen geben außer den vonChauvin Genannten Chr. Waas, Die QuelTen der Beifpiefe Boners, 1897 (Dill), 55f.,S. Singer, Schweizer Märdöen, 1. Fortfetzung, 1906, 90f, A WelTelski im Eupfiorion, XV,
II. Erwähnt fei nur nodi eine Erzählung des Tofdotß Jefißu, die unmittelbar der oben alsNr. 22 wiedergegebenen folgt:
So kamen fie denn in die Herberge, und Jefus fragte den Wirt: »Iß etwas zu eflen dafür diefe?« Der Wirt antwortete: »Es i(t nichts übrig als ein gebratenes Gänschen.« Jefusnahm die Gans und brachte fie ihnen und fagte: »Diefe Gans ilt zu klein, als daß fie vondreien gegellen werden follte/ gehen wir darum fchlafen, und wer von uns den beltenTraum haben wird, der wird die Gans allein eflen.« Und fie legten fich nieder.
Mitten in der Nacht aber (fand Judas auf und verzehrte die Gans. Und am Morgen,als fie alle aufwanden, fagte Petrus: »Ich habe geträumt, ich fäße auf dem Sitze des Sohnesvon Gott Schaddai.« Und Jefus fagte: »Ich bin jener Sohn des Gottes Schaddai, und ichträumte, du fitzelt neben mir/und fo übertrifft mein Traum den deinigen, und deshalbwird es an mir fein, die Gans zu verzehren.« Sdiließlich fagte Judas: »Ich habe im Traumdie Gans felber gegelfen.«
Und Jefus fuchte die Gans, aber vergeblich/ denn Judas hatte fie verzehrt.
Vgl. dazu S. Krauß, Das Leßen Je/u, 1902, 162, der ebenfo wie R. Clemens, V, 92die Quelle nicht kennt und daher die Erzählung als eine Nachahmung der Gefdiichte von derwunderbaren Speifung bei Matthäus, 14, 15 anfpricht.
63. Die Teilung. Nach dem 43. Exempel Juan Manuels, Knuff, 188f., EichendorrT,143f., vgl. Chauvin, II, 159..
Eine umfaflende Untersuchung des Märchens geben Bolte und Pob'vka, III, 355-363/dazu wären noch zu nennen North Indian Notes and Queries, Allahabad, 1891 f., II, 63und der 196. der Buadem-Schwänke von Mehmed Tevfiq <Th. Menzel in den Beitr. z. Kennt'nis d. Orients, IX, 145f.)/ zu den hierher gehörigen Tiermärchen vgl. Dähnhardt, III, 39f.,69f., 229, n. 2., weiter v. Löwis Tinn. VofGsm., 140, Nr. 43 und Frobenius, Atfantis, III,33, Nr. 13.
64. Die fiebert Schwäne. Nach der Erzählung des fiebenten Weifen im Dofopatßos,hg. v. Hilka, 80f., AM. Bf., I, 128f.,- f. Clouston, BooRof Sindißäd, 372f. und Chauvin,VIII, 206f.
254