audi hier muß er fidi mit der Leiter begnügen. Gleichförmig erzählt das 120. Stück desKatßaratnaßara <II, 37f.), das wieder zu dem 69. der Suvaßaßuttartßatßa ftimmt <J. Hertel,Teftfcßrifi für E. Windifdi, 145f.)/ hier begegnet auch noch das Motiv der gekauften Klug-heitsregeln, woraus wohl gefchloffen werden kann, daß diefes audi in der entfprecfiendenErzählung der Urform der S'ußasaptati enthalten gewefen ift.
Im übrigen vergleiche man zu dem Stoffgefchichtlichen außer den genannten Stellen nochKöhler, I, 402f., 167f., 284f., G. Rua im Giornaßestorico, XVI, 218f„ denfelben/ Le „Pia-cevofiNotti"diMesserGian Trancesco Straparofa, Roma, 1898,65f.<deutfcheBearbeitungenvon Straparolas Märchen bei C. A. M. v. W., Zeitvertreißer, 1685, 342f. und G. P. Hars-dör{eT,De/-ffroßeSaSau-P/afzA6S3,U,\06f.),Lett.D\Franc\a,7 r rancoSaccßMiNove/rier^Pifa, 1902, 158f. und Chauvin VIII, 136f., 138f. Ohne Rückficht auf ihre Gruppenangehörigekeit feien noch folgende an diefen Orten nicht verzeichnete Bearbeitungen erwähnt: Pär-svanatßacaritra bei Bloomfield, 86f„ Knowles, 32f„ Bompas, 179f„ ZW, XIX, 195 <füd-arabifch), Lorimer, 269f., M. Hartmann, Märcßen undGef&icßten aus Offen und Weftenin Gefantm. Werfic, 1873, V, 271 f., bin Gorion, Born, IV, 22f., 25f.,J. Jegerlehner, Saffenund Märdien aus dem OßerwalHs, 1913, 52f. und 312, Tegethoff, II, 182f., Nr. 36 undv. Löwis, 284f., Nr. 86 Clivifch). ^
Der Schluß unfers 32. Märchens und feiner indifchen Parallelen, wie der fchon feinesGewinnes Sichere durch wörtliche Auslegung des Vertrages darum gebracht wird, erinnertan die vielen Sagen, wo fidi der Teufel die erfte Seele ausbedingt, die über feine Brücke oderin feine Kirche gehen wird, aber auch an die bekannte Anekdote von König Alexander unddem Müller bei Valerius Maximus, I. VII, c. 3, ext. Nr. 1.
33. Der Greis von Damaskus. Nach einem Predigtmärlein Jakobs von Vitry beiJ. Greven, 49, Nr. 79, bei G. Frenken, 135, Nr. 75.
Aus unbekannter, anfeheinend mündlicher Quelle erzählt die Gefchichte Petrarca inDe remediis utriusque fortunae, I. II, dial. 68 {Opera, Bafel, 1581, 160). Auf diefer Faffungberuht Pauli, Nr. 319/ vgl. dazu J.Boltes Nachweife, die von G. Frenken zitierte ErzählungIft derMenfS ein wunderfießes Gefcßöpf <1819> in J. P. Hebels Scßatzßäfifein, (Sämtf. poet.Werße, IV, 274f.) und das 8. der von A. Cappelli herausgegebenen Gßirißizzi di Mess.Bernaßö Visconti von Girolamo Rofia, Modena, 1868, 28 f.
34. WifTen bringt Not. Nach einer Erzählungder fchon mehrfach genannten Floren-tiner Handfchrift, abgedruckt bei Papanti, I, XXVIf. und Biagi, 168f. (zum Schlaffe des Ver-ftändnilTes halber zwei Sätze eingefchoben)/ vgl. D'Ancona, II, 155 f.
Während es das primitive Märchen natürlich findet, daß (ich feine handelnden Menfchenmit allen ihnen gleichartigen Wefen, zu denen außer den Tieren auch noch die Bäume, dieFlüffe, ja die Geftirne gehören, ohne weiteres verftändigen können, ift auf einer fpäternKulturftufe die Kenntnis der Tier- und vor allem der Vogelfprache eine befondere Fähigkeit,über deren Gewinnung meift eingehend berichtet wird/ vgl. darüber Chauvin, VIII, 49 undV, 180, ).G.¥razer,TßeGofden Bougß, VIII, 146f. und 270, hauptfächlich, aber Bolte-Polivka,I, 131-134.
Nur durch den Hauptzug (teilt unferm Märchen nahe das bei Chauvin, VIII, 129f.befprochene, wo ein angeblich belaufchtes Vogelgefprädi den König belfert/ hierzuwäre noch
220