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Märchen des Mittelalters
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375 gegebenen Literatur nodi zu erwähnen Chauvin, IX, 93, das Buch von F. Settegaft, DasPolypßemmärSen in alt/ranz. GediSten, 1917, P. Herrmann, Helden/agen d.Saxo Gramm.,591, und Lambertz, 83-85. Von neuern Aufzeichnungen kenne ich nur ein kabylifchesMärchen bei Frobenius, II, 26f./ eine perfifche Parallele zu einem Teile der A-Verfion desMärchens von Aba'I Fawari <Chauvin, VII, 60f.) lieht jetzt nach einem Manufkript derBodleiana bei R. Levy, 80f./ ebendort, 32f. aus demfelben Manufkript und bei A. Bricteux,237 f. nach einer Berliner Handfchrift eine eingefchachtelte Variante zu dem Märchen von Seifal Muluk (Chauvin, VII, 64f.>: überall ift die Polyphem-Gefchichte eingefchaltet <Levy, 86f.,53, Bricteux, 285 f.) „

Der Zug, daß fich der Held unter die Gehängten hängt, erinnert an die Lift des ver-folgten Fudifes im Roman de Renart fich zwifchen die Fuchsbälge zu hängen, f. Jac. Grimm,Reinßart Tudis, 1834, CXXXIII, A. C. M. Robert, Taßles inedites. Paris, 1825, II, 383 zuLa Fontaine, I. XII, f. 23, AI. Neckam, De naturis rerum, ed. by Th. Wright, London, 1863,204 ufw.

30. Wer hat die Nieren gegeffen ? Nach der 75. der Novelle antiaSe in Gual-teruzzis Text <Biagi, 108, Nr. 113)/ DAncona, II, 132 f. und A. Weffelski, ItatiännifSerVotös- und Herrenwitz, 1912, 3f. und 223f.

Vgl. Bolte-Polfvka, II, 149-157 und III, 195, n. 1, ferner bin Gorion,' Born, III, 17f.und 288 und T. J. Bezemer, Volüsdiditung aus Indoneften, 24f.

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Bolte-Polfvka, II, 162 vergleichen zu dem Zuge der mißglückten Nachahmung desWunders außer der von Medea vorgenommenen Verjüngungskur, die die Töchter des Peliasvergeblich nachzumachen verbuchen, jene Gefchichte bei Aelian, De nat. anim., IX, 33, wo diePrielter des Asklepios einer Patientin den ihr zu dem Zwecke der Heilung abgefchnittenenKopf nicht wieder aufzufetzen vermögen, fo daß der Gott felbft eingreifen muß. Otto Wein-reich, der dazu noch ein epidaurifches Iama heranzieht (Antike Heifungswunder, 81 f.>, ver-weilt auch mit Recht auf mehrere Legenden von dem hl. Eligius, und diefc (teilt O. Dähnhardt,Naturfagen, 1907f., II, 155-170, fpäter Alf. De Cock, Volßsfage, VolGsgeloof en Vofts-geßruiü, Antwerpen, 1918, 131 f. mit andern mißglückten Nachahmungsverfuchen, wie beidem Umfchmieden und dem Umfchmelzen des zu Verjüngenden, zufammen/vergl. auch Bolte-Polivka, III, 196 f. In diefe Gruppierung gehört aber auch das in dem Goethefchen Zaußer-feßrfing bearbeitete Märchen aus Lukians Pßifopfeudes, das eine ganze Reihe von Gegen-ftücken hat: in den Ist. Aeventyri, II, 71 ift es der Bifchof J6n Halldörsfon, der mutmaßlicheErzähler unfers 17. Märchens, defTen Vorwitz ihn ähnliche Erfahrungen machen läßt wieArignotos/dann wieder ift ein Lehrling über das Zauberbuch des Parazelsus oder des Agrippagekommen, und der Zauberer muß den Spuk bannen/ vgl. den Auffatz Das Rückwärts-zaußern im Volüsglaußen von P. Drechsler'in den Mitt. d. SaSlef. Gel. f. Volüsß., IV, 7. Heft,45f., ferner J. Endt, Sagen undSrßwänße aus dem Erzgeßirge, 1909,98 und Alf. De Cock,Studien en Essays over oude volßsvertelsels, Antwerpen, 1919, 224f.

31. Ratfchfäge am Sterbebett. Nach dem 18. Stück des aus der erften Hälfte des14. Jahrhunderts ftammenden Gefchichtenbuchs des Magifters Konrad Derrer von Augsburgin der Zeit/dir. d. Hiß. Ver. für Scßwaßen undNeußurg, XXXI, 108.

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