24. Der Widerfpenltigen Zähmung. Nach dem 35. Exempel Juan Manuels,Knuft, 155f„ EichendorfF, 156f./ vgl. Chauvin, II, 157.
Diefes und das 27. Exempel Juan Manuels werden Itets zu Shakefpeares Taming oftße fSßrew zitiert: ausführlich hat darüber gehandelt Karl Simrock, Die Quelfen des Sßaße-fpeare, 2. Aufl. 1872, I, 327-354, weiter Köhler, III, 40f. und G. Rua im Giornafe storicodelfa fett, itaf., XVI, 258 zu der 2. Gefchichte der 8. Nacht Straparolas, zu der noch das23. Kapitel des German Rogue, London, 1720, How Eufespiegfe tvore tße Breecßes<Fr. W. D. Brie, Eufenfpiegef in Engfand, 1903, 120> zu nennen wäre.
25. Der Rätfeikampf. Nach der Compifatio singufaris exempförum, Hilka, 8.Zu dem Märchen in feiner Gefamtheit f. Bolte-Polivka, I, 188-202, zu dem SchlulTe
aber befonders die dort, 199 erwähnte perfifche Erzählung und M. Lidzbarski, Geßßicßtenund Lieder, 1896, 277f. Das erfte Rätfei des Jünglings kehrt als mißverftandene Auffor-derung in unferm 7. Märchen wieder/ f. die dort angegebene Literatur.
26. Die Angft vor dem Kater. Nach der Handfchrift Tours der Compifatio sin-guIuris exempförum, 166b.
Das Märlein rundet das Gedicht des Trobadors Graf Wilhelm von Poitiers ab, wo dieKatze diefelbe Rolle fpielt, und bildet fomit ein Mittelglied zwifchen diefem und der HafßenBir Konrads von Würzburg, aber auch der 64, Novelle in den Nouvelfes Re'cre'ations vonBonav. des Periers, die, gekürzt, im Roger Bontemps en ßelfe ßumeur, Cologne, 1670,311 f.wiederkehrt/ f. darüber F. Liebrecht, Zur Vofßsfiunde, 146f. und Bolte-Polfvka, I, 446, n. 1.Nichts Neues bietet in diefer Hinficht E. Philippfon, Der Märcßentypus von KönigDroffefßart, 1923 <= TTComm., Nr. 50).
27. Wahrgefagt und Glück erjagt. Nach der 11. Novelle Sercambis in der Aus-gabe R. Reniers, 50f.
Das Märchen ilt eine Verquickung zweier fonlt nur einzeln auftretender Gefchichten/zu der erften vergleiche man W. Hertz, Spiefmannsßucß, 1886, 353 f., 2. Aufl. 1900, 423 f.,Bolte zu Montanus,626f. und Bolte-Polivka, II, 7 f., 18, und zu der zweiten ebendort,II,79-96.Eine weitere Parallele zu dem erften Märchen, die fich ziemlich nahe an das Märleinder Scafa cefi, 37a f. fchließt, lieht in der Compifatio singufaris exempförum, Tours, 81a f./fie könnte zum Teile zu defien Ergänzung dienen:
Ein armer Student, der von der Schule kam, wurde von einem edeln Ritter gaftfreund-lich aufgenommen. Die Herrin aber, der die Anwefenheit des Herrn und des Studentenzuwider war, machte durch einen Mittelsmann dem Gatten weis, er könne einen feinerFeinde auf delTen Sdi(o(Te allein greifen. Der Gatte packte feine Waffen und fprang aufsPferd und ritt eilends hin/ da er dann fand, daß er getäufcht worden war, kehrte er zurück.UnterdelTen hatte die Herrin dem Studenten fchlechten Wein und grobes Brot vorgefetztund ihn zu Bette gefchickt. Da er nicht fchlafen konnte, fo guckte er durch ein Loch in derWand in die Stube nebenan, und da fah er einen gedeckten Tifch und ein lulliges Feuer,und die Herrin und ein Mönch ließen vielerlei Fleifchgerichte und vielerlei Wein bringen.Auf einmal pochte der Herr an das Tor. Sofort legte lieh der Mönch unter eine Bank, dieHerrin ging in das Gemach, und die Magd verlöfchte das Feuer. Angekommen, verlangteder Herr Wein und zu eilen. Die Herrin fchwor, fie habe nichts zur Hand, nicht einmalweißes Brot, er aber verlangte Weizenbrot und guten Wein und befchied fich den Studenten
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