der nadi einem wülten .Leben in Paris in das Klofter von L'Aumone gegangen und 1171deflen Abt geworden i(t'>. Zwei volkstümliche wclfdie Varianten führt Little, 145f. an.
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Daß in allen Fällungen Gott die Mordtat erlt nach dreißig Jahren rächt <f. Bolte-Polivka,II, 535, n, wozu noch die 24. der WundergefdiiSten des Cod. Paf. germ. 118, DilT. vonC. Reinholdt, 1913, 38f. anzuführen wäre), ergibt fich wohl aus der nadi dreißig Jahrenablaufenden Verjährungsfrift <Grimm, D. Reditsnftertfi., I, 300f.>/ Gottes Langmut wartetbis zum letzten Augenblicke. In der Legenda aurea, c. 119 (deutfch v. R. Benz, 1917f., II,17) beanfprucht der Teufel die Seele eines Sünders mit den Worten : »Er ift mein auch durchVerjährung/ denn ich habe ihn dreißig Jahre lang befelTen« <vgl. CatofRom, III, 395, Nr. 374)/ebenfo beltraft Gott den hl. Briccius nach dreißig Jahren (Leg. aur., II, 381 / Hugo v. Trim-berg, Der Renner, hg. v. G. Ehrismann, 1908, I, 139). Melanthon fagt <XX,604): »Sic hocloco Deus ulciscitur caedcm factam ante annos 30/ tricesimus dies et annus sunt critici.«
Über verfunkene Schlöffer, Städte ufw. handelt M. Wintemitz, Die Tfutfagen desAftertttms und der Naturvöfüer, 1901, 312f.
10. Das Ff äulein von St. Gilles. Nach der JVrf/aci?/}'von Johannes Junior, Ausg.Ulm, 1480, 27b f.
Vgl. Bolte-Polivka, I, 295ff. und die DilTertation H. Däumlings, Studie üßer denTypus des „Mädcßens ofine Hände", München, 1912/ dazu noch Hilka, Compifatio, 13f.,E. Tegethoff, Tranzößße Vofüsmärdien, 1923, 1, 61 f., 309, bin Gorion, Born, 1, 189f„ 362.
11. Der wahrhafte Knedlt. Nach einer Erzählung in einem aus dem 13. Jahr-hundert dämmenden Manufkript von Cambridge, abgedruckt bei Th. Wright, A Sefectionof Latin Stories, London, 1842, lf.
Vgl.meine Nachweifungenzu MöncßsfateinNr. 1, denen noch anzufügen wären Köhler-Bolte, ZW, VI,62, MarcMonnier, Lescontespopufaires en Itafie, Paris 1880,103 f., Bauet,RTP, XX, 333, W. WilTer, PfattdeutfSe VotismärSen, 1914,117f. und Svend Grundtvig,Gamfe dansfie Minder, Ny Saml., Kopenhagen, 1857,54f. = Kl. Stroebe, Nord. VoKsm.,I, 87 f. in Nr. 16, erweitert in der Überfetzung A. Strodtmanns, 1879, 250f.
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Zu der Pflicht des Hirten, von verendetem Vieh Kopf und Haut vorzuweifen, f. Grimm,D. ReStsaftertß., II, 132f.
Eine merkwürdige Parallele zu der Repräfentation des Anzufprcchenden durch einenStock bietet der Kommentar zur 152. Strophe des Dßammapada (Burlingame, II, 343f.).
12. Der Lohn für das Begräbnis. Nach einem Märchen, das AI. dAncona 1868unter dem Titel NovelTa di messet Dianese, e di messer Gigfiotto aus einem dem frühen
') Zu den Verfen vgl. man noch außer Wander, II, 1578, Nr. 3 u. II Odo v. Ccritona bei L. Hervieux,Les faßulistes tatiits, 2 tm » eU, Paris, 1893 f., IV, 332, HerrtaRe, 489, II. E. Bezzcnberger, Tridauttl liefcüeicfenfoit,429, S. Bcruardinus, Quacfragesimate, sermo 22 (Opera, l.ugduni, 1650, \, 111), Michel Mcnot, Sermonsefioisies, nouv. eU par J. Neve, Paris, 1924, 9, Luthers Tifcürecfen, IV, 335, Melanthon, XXV, 432, G. Stcngclius,De iudieiis divinis, t. IV, c. 27 (deutfehe Ausg. IV, 271), Engclgrave, Lux evattgetica, II, 422, St. Guazzo,Dialdgfjipiacevoti, Vcnetia, 1586, 172 b, Joe Miller's Comptete Jest Book, London 1844, 22, und Fr. Seiler,DeutfcHe Spricfiwörterfiund'e, 1922, 90.
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