592, Nr. 111, 654, Nr. 91, 678, Nr. 15, Hilka, Compifatio, 19f./Walter Benary in feinerAusgabe des Safomon et Marcofßus, 1914, XXVIII, XXXIX, Joh. Agricola, zit. bei Unland,Sdjrifien zur Geßßicßte der Dichtung und Sage, III, 1866, 317 ( = Afte ßodj- und nieder-deutfiße Vofßsfieder, hg. v. H. Fifcher, IV, 93) und K. F. W. Wander, Deutßcßes Sprieß-wörterfexißon, 1867 f., V, 16, Nr. 366/ Erasmus Rot., Eccfesiastes, Basel, 1535, 322<= Joh. Gaftius, Convivafes sermones, I [1. Ausg. 1541], Bafel, 1561, 93f.)/ D. MartinLuthers Werbe, Weimarer Gefamtausgabe, XXXII, 332 ( = Andr. Hondorff, Promptuariumexempforum, 1592, 259b = G. Stengelius, De divinis iudiciis, 1651 t. II, c. 45, deutfdieAusg. Augsburg, 1712, II, 520 = H. Engelgrave, Lux evangefica, Köln, 1655, II, 580f.)und XXXXV, 684f. <= Stengelius, t. III, c. 61, deutfdie Ausg., III, 647), Luthers Tißßreden,Weimarer Gefamtausgabe, II, 98 und VI, 263,- Phil. Melanthon, Opera, Ausg. des CorpusReßormatorutn, XIX, 606/ H. Sachs, Sämtf. Taß. u. Scßwänße, III, 354 und IV, 47 f. undSämtf. Taßtnacßtßpiefe, hg. von E. Goetze, 1880f., II, 59f./ Wolfg. Bütner, EpitomeHistoriarum, 1576,344 a/ Tßeatrum Diaßoforum, Frankfurt, 1587, I, 21b und 246a, II,143b/ Heinr. Merkens, Was ßd das VoK erzäßft, 1892, 102f./ W. E. Peuckert, Luntroß,1924, 114/ S. Bugge und R. Berge, Norsße Eventyr og Sagn, Kriftiania, 1909, 28 (ZW,XXV, 412>/ KI. Stroebe, Nordißcße Vofftsmärdjen, 1915, I, 301 f. (fchwedifch)/ ArSivioperfo studio deffe trad. pop., XVI, 284f. (aus Kalabrien).
Bei ibn 'Arabschah, Täliißat aldmfaßä' (Chauvin, II, 195) ilt es ein jährlich einmallügender Sklave, der, aus eigenem Antrieb, die Gefdiäfte des alten Weibes beforgt,- ähnlichauch asch Schirwani, Naßßatafjaman <R. Ballet, RTP, XIV, 352/ O. Reicher, Die GeßßiStenund Anekdoten aus Qafjüßi's Nawädir und Scßirwänf's Naßßat ef'jemen, 1920, 259).Diefe Gefchichten leiten über zu der Verwendung eines ähnlichen Motivs in lool Nacßt(Chauvin, V, 16, n. 1> und fchließlich zu der Erzählungsgruppe, deren bekanntefter VertreterDer Gang zum Eißenßammer ilt.
Das alte Weib im europäifchen Predigtmärlein und der lügnerifche Sklave der Araberfind aber Nachkommen jenes indifchen Schakals, der das freundfchaftliche Verhältnis zwifchenLöwe und Stier durch Vernaderung zerfrört/ die vielleicht ältefte Faflung diefes Apologsfteht als erfte Rahmenerzählung in dem von Joh. Hertel 1909 herausgegebenen Tanträßßyäyißa(II, 4-58/ vgl. I, 128), von dem er (I, VI und 22) fagt, es fei »vermutlich das ältefte aufuns gekommene Werk der indifchen klaffifchen Profa« (dagegen Winternitz, III, 281, derausführt, es könne nicht vor 300 n. Chr. entftanden fein), das aber ficher der Grundformdes Pantscßatantra am nädiften kommt. Wefentlich desfelben Inhalts wie die angezogeneErzählung des Tanträßßyäyika ilt das 349. Dschataka (Dutoit III, 165f.>, zu dem Chavannes,II, 425f., Nr. 394 und Schiefner-Ralfton, Tißetan Tafes, 325, Nr. 33A gehören, während indem 361. Dschataka (Dutoit, III, 209f.), zu dem Chavannes, II, 233f., Nr. 336, St. Julien,Les Avadänas, Paris, 1859, 1, 110f.,Nr. 26 (Liebredit, Zur Vofßsßunde, 112) und Schiefner-Ralfton, 328f., Nr. 33B zu vergleichen find, der Schakal feine Abficht verfehlt und den Lohnfür feine Niederträchtigkeit erhält. Nach Hertel, Wiener Zeitßßr. ß d. Kunde des Morgen-fandes, XVI, 269 f. wären beide Dsdiataka aus dem Pantscßatantra erfloffen.
In einem Märlein des fogenannten Kommentars des Dßammapada (BuddßistLegends,transl. from the original Pali text of the Dhamm. Comm. by E. W. Burlingame, HarvardUniversity Press, 1921, III, 154f. zu str. 281) find es zwei Mönche, der eine fechzig, der andereneunundfünfzig Jahre alt, deren innige Freundfchaft ein Dritter, ein Prediger des Gefetzes,durch doppelte Verleumdung zerfrört.
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