Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
172
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17.hat, folgendes verstehen:Sag', daß du sie nach Sau-mur bringen willst. Wir können es nachher ja nochimmer machen, wie wir wollen. Die Hauptsache ist, Geldzu bekommen. Ich rathe dir, eine hübsche Summe zu for-dern und rund heraus zu erklären, du würdest ohne Geldnicht abmarschiren.Nun wandte sich Fournier gegenBacaze und fragte:Was meinst du; sind zwoͤlftausendLivres wohl genug? Fordere lieber funfzehntausend,war Bacazens Antwort.Endlich schlug die unglückliche Stunde, welche zur Ab-reise der Gefangenen bestimmt war. Die scheußlichen Ent-würfe Bourdons und seiner Spießgesellen wurden mitschrecklichem Erfolge gekrönt. Umsonst erschöpfte der Bür-ger Garran=de=Coulon alles, was nur irgend in sei-nen Kräften stand, um die Ausführung des Gesetzes zu be-wirken..Die Soldaten des acht und achtzigsten Regiments hat-ten jeder fünf Livres, als vorläufige Belohnung ihres Un-gehorsams erhalten. Man versprach ihnen noch weit mehrund bewegte sie dadurch, auf alle Anforderungen der Groß-prokuraforen eine adschlägige Antwort zu ertheilen. Nunhatten die Henker gewonnen Spiel, und führten ihre be-daurenswürdigen Schlachtopfer bis nach Versailles. IhreAbreise von Orleans ließ, mit völliger Gewißheit, ebensolche Gräuel voraussehen, wie man sie in der Eisgrubezu Avignon, und am 2. Sept. in Paris verübt hatte. AlsGarran=de=Coulon ins Gemeindehaus zurückkam, sag-te er zum Bürger Lemareis:Dieser Bourdon istein wahres Ungeheuer.Die bewaffnete Macht, welche die Gefangenen beglei-tere, war noch nicht in das eigentliche Geheimniß einge-