Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
157
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157Folgende Aeußerung hörte man öfters aus seinemMunde:Die Revolution muß denjenigen Vortheil gewähren,welche sie zu Stande bringen. Haben die Könige denAdel bereichert, so muß die Revolution die Patriotenbereichern.Garat bemüht sich, in seine Werke über unsereStaatsumwälzung, ein etwas günstigeres Licht auf Dantonzu werfen. Er sagt, indem er vom 2. und 3. Septemberredet:Man hat mich versichert, daß er als Minister das-jenige billigte, was er als Mensch verabscheute. Aber soviel weiß ich gewiß, daß während die Blutmenschen, mitdenen der glänzendste Sieg der Freiheit ihn zusammenge-bracht hatte, eine Menge, größtentheils unschuldiger Per-sonen mordeten; Danton zur Rechten und zur Linken soviele rettete, als ihm nur irgend möglich war.Welche Umschweife macht Garat, um seine Meinungüber Danton zu äußern! Warum nennt er nicht lieberdiejenigen, welche dem Justizminister eine so große Wohl-that zu verdanken haben? Was soll man im Ganzen vonGarat denken, der in seinem Werke erklärt, daß es un-ter den achthundert Mitgliedern des Konventsnicht einen einzigen Veräther gegeben habe.Uns sind nur drei Gefangene bekannt geworden, welcheDanton den Mördern entzog; und diese drei waren seineFreunde. Es ist wahr; er hintertrieb auch die ErmordungRollands und Brissots. Gleichwohl können wir, beiunserer anerkannten Unpartheilichkeit, kein anderes Un-theil fällen, als dieses: Danton gehörte unter die Di-rektoren der Septembermorde; er nahm eben so gut Theil