Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
141
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141on! und der Gefangene ware im Triumphe nach seinerWohnung begleitet.Dieser, von einem Ende bis zum andern fast durchausunwahre Bericht, erregte gar keinen Unwillen, gar keine Ge-genrede in der Versammlung; man schien die handgreiflichenWidersprüche der drei Kommissarien nicht einmal zu bemer-ken.Truchon sagte, er allein habe alle diejenigen, welchewegen Schulden gefangen saßen, so wie die Weiber, aus ihremVerhaft befreit: er mußte also, wie oben bemerkt, einen ge-wissen Einfluß, eine gewisse Gewalt über die Mörder haben.Tallien sagte, das Volk habe nur diejenigen getödtetdie wegen des 10. Aug., oder wegen Assignatenversälschunggefangen sassen. Er schweigt von den zweihundert u. fünfzigPriestern, welche bei den Carmelitern und in St.=Firmingemordet wurden; und doch hatte er selbst, am 31. Aug. dieVerhaftung derselben angezeigt und hinzugefügt:In wenigTagen soll der Boden der Freiheit von diesem Ungeziefer ge-säubert werden. Tallien sagte ferner: Es fehlte demOberbefehlshaber an hinlänglicher Mannschaft. Wie war dasin einer so volkreichen Stadt, wie Paris, möglich?Guirgud sagte:Man zog mit sieben Kanonen nachdem Bicetre. Woher hatte man die Kanonen, und auf wes-sen Befehl geschah dies? Auf den Befehl des Generals.Von ihm hiengen die Bewaffneten ab, die dort drei Tagelang, gleich Tigern, würgten.Zur Steuer der Wahrheit müssen wir es sagen: nichtalle Glieder des Gemeinderaths waren in die scheußlichenGeheimnisse der Septembermorde eingeweiht. Am 2. Sept.des Abends um sechs Uhr, thaten einige mit redlichen Her-zen den Vorschlag, Kommissarien nach la= Force zu schicken