— 137was vorgieng.“ — Die Nationalversammlung begnügte sich da-mit und schritt zu andern Verhandlungen. Konnten auchUrheber oder Mitschuldige dieser Morde sich anders beneh-men?Die Deputation hat auf eine unverschämte Weise ge-logen, als sie behauptete, sie habe wegen der Dunkelheitnicht gehörig unterscheiden können, was in der Abtei vor-gieng. Wir haben ein Mitglied der Deputation deshalb zurRede gestellt; wir haben ihm gesagt: es ist himmelschreiend,so mit dem Leben der Menschen umzugehen; ihr hättet demMorden, bei Gott! Einhalt thun können. Was man fürein gräßliches Handwerk trieb, mußte auch in die Augenfallen. Man konnte, wiewohl es Abend war, noch sehr deut-lich unterscheiden, was im Hofe des Gefängnisses vorgieng.Wurde auch gerade während eures Daseyns nicht gemordet —so lagen doch Hügel von Leichen vor euren Augen u. s. w.Der Gesetzgeber schwieg!Der Fluch aller kommenden Jahrhunderte laste aufden Mitgliedern dieser Deputation! sie betrugen sich alsFeige als SchurkenDes Nachts um ein Uhr wird der Versammlung —sie hatte ihre Sitzungen für permanent erklärt — die An-zeige gethan, daß man in den Gefängnissen mit der Men-schenschlachterei fortfahre. Es wird an den Gemeinderathgeschrieben und nähere Auskunft verlangt. Um zwei Uhrerscheinen drei Kommissarien: Tallien, Truchon, ge-genannt grand-barbe (Großbart) und Guiraud. Tru-chon nimmt das Wort und sagt:„Meine Herrn! die mehrsten Gefängnisse sind jetztleer; ungefähr vierhundert Gefangene haben das Leben ver-
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