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tholisch-Rcgiercnden Ohrte» selbigen zubcstellcn überlaßen werden von der Oualitat wie der Evangelisch BcambteG"dem Sarganßer Land scyn wird, nnd wie die samtlich Regierende Ohrt desthalber übcrein komme» wcrd»''und obgcdeüthc Landtschricbcr und Landtaminanstellen je zu zehen Jahren umb abgeändcrct werden, und ffdffmahl an eines katholisch- abgehenden Landtschriberö statt widrum ein Cathol,, und vice vaisü anEvangelisch-abgehendcn auch widrum ein Evangelischer bestellet, und also auch mit den nechstcn anfs ^folgenden Obcrbcamteten verfahren werden, die Wahl aber so fehrn sie einen katholischen zubetreffendenen katholischen, wo es aber ein Evangelischer seyn soll, dennen Evangelischen Ohrten gebühren solle.
Übrige so wohl Livll- als IVliliwr-Bedienungen, als da sind Undcrvögt, Landtrichter, Weybel,Gerichts-Diencr, Item Redner, Landt- und Quartier-Haubtlüth, Haubtlüth, jeder Religion ohne untersä?^gleich viel bestellet werden, darbey cS der Rcdneren halber die Meinung hat, daß zu dennen dißmahls ^Catholischcn zu Frauwenfeld annoch zwcy Evangelische hinzugcthan, auff daß absterben zweycr Catholi^-^aber es sürbaßhin bcy der Zahl der vier Rcdneren als zweycr Evangelisch- und zweycr Katholischerwerden solle.
Ferner solle auch in dennen Nidercn Gerichten, wo man von beydcn Religionen unter cinandercn wov'mit Besetzung der Amman und Richtcrstcllen also verfahren werden, daß an dennen Ohrten wo zwcy DNder einten Religion, die Richtcrstellen auch mit zwcy Drittel Richteren.von selbiger Religion bestellet, wo ^die Manschafft geringer als zwey Drittel, so solle danzumahl daß Gericht halb von den Evangelisch- und h"von den Catholischcn besetzet, und allwegen ohne underscheid der größeren oder wenigeren Manschafft niü
Amman oder vordersten Richtcr-Stell .allaiuiart werden.
So sollen auch die Waißcn mit Vögten Ihrer ReOhrte» Lausen» nicht zu Landö-Kindcren, noch die Lands-Kinder derer Ohrten, wo sie nit Bürger, ovcr
So sollen auch die Waißcn mit Vögten Ihrer Religion besorget, die Frömbdling ohne aller Regiert
meindSgenvssen sind, wieder den Willen des mehreren Theils der GcmcindSgenoßcn weder zu Bürgeren oder ^mcindsgcnosscn noch Bcysessen angenommen werden, auch ivcdcr die Lanvtvögt noch Gerichts-Hcrrcn selbige »>^dem Vorwand des halben Meers noch sonstcn einicher Massen darzu nit nöthigen mögen.
Danne die Kaüff in Todtne Hand betreffende so sollen solche Niemand als den Regierenden Ohrte» 'sich, doch so zugelaßen seyn, daß die übrige mitrcgierendc Ohrt umb den Laasan.» gebührend ersucht w«-'^
Die heimliche Kläger und Kundtschafften sollen fürohin abgcstclt, die Unterthannen mit strenger Regi^^nit beschwchrt, noch mit ohnmässigcn Cantzley- oder anderen beschwerlichen Cöstcn belästiget, sondern inDingen mit jhnen milt und vätterlich verfahren werden.
Wan dancthin Lobl. Regierende Ohrt, (welches aber GOtt ewig wende) in Krieg gegen cina»b^zcrficllen, so solle kein Theil er mache gleich die äl.staia auß oder nit, mögen die gemeinen Untertb»^mahnen, sondern diße sich nautral halten, und Keintwedcrcm Theil weder Volek, Gelt, Nunitinn oder l'rav»geben, oder cincch anderen Vorschub thun änderst als mit Gebätt zu GOtt zu deroselbcn wiederund Bcfridigung.
Weilhers ist hierdurch versehen, daß in dennen gemeinen Herschafften Mäniglich Geist- und Weltli^^verbothcn seyn solle, ciniche Laltiliaatians-Werck sie scyen Klein oder Groß, ragul-n- oder nit, unterIK-alext es jmmcr seyn möchte zubauwcn ohne Lansans aller Lobl. Regierender Ohrte».
Die lU.'iIaliaauten von beydcn Religionen sollen jn kein Weiß noch Weg zu Acndcrung der Religio» ^gehalten, sonder wan einer unter währendem IKaavss einen Seelsorger seiner Religion zu seinem Trostgchrtc jhme solches in Bcyseyn eines Beamteten gestattet werden, wan aber der 1'raaass jhme allbereith ö