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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
Entstehung
Seite
1330
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4330 Anhang.

Neuerung deßwcgen, weil jeder zugleich schwören mußte, daß er eine Anzeige »rächen wolle, (leiden, laiden wolle), wen» erUnrechtes von einem Andern wisse. (Tageb. von Joh. Balth. Burckh.)Einen zur Strafe verleiden" sS. 1t93. Art. 2bö< ^s. v. a. anzeigen, damit er gestrast werde. In andern Gegenden des Bisthnms Basel nannte man jenen Tag den 'Frevel

Di« Geschichte der reformierten Geiformierter Pfarrer daselbst, geschrieben.

Zu Ab sch ied 167. (Seite 204.)

Schon inr Juni 1720 war eine Gesandtschaft von Bern zur Vermittlung der Streitigkeiten abgegangen, bestehend aus H'nymuö von Erlach, Joh. Rud. Tillier, I. I, Sinner und Karl Thormann, hatte aber ihren Zweck nicht erreicht. DerMediationstractat vom 14. Februar 1721 enthält folgende Puncte: 1) Alles, was seit dem Lcidtag von 1718 erfolgte, bei ^Befugsamc es semer verbleibt, die Klagen, Artikel und anderes, was auf die Bahn gebracht worden, und was deßwcgen in

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, Zu Abschied 156, b. (Seite 193.) ^

Di« Geschichte der reformierten Gemeinde zu Baireuth hat im Archiv siir Obersranken Bd. VII. Heft 2. Sam. Barth,

scitigen Protocollcn steht, so wie auch die im Herbst 1720 vorgegangene, zuvor lang unterlassene GerichtShaltnng das a>M' ^zu keinem Erempel und keiner Conscquenz dienen und den Rechten beider Theile und sonderlich dem Vertrag von 1610 nickst^theilig sein. In Folge dessen sind die Eide des Meyers und der Stadt Biel wieder zu leisten, als wodurch der Frirdr

hergestellt sein soll. 2) Bürgermeister, Rath, Bürger und Gemeinde werden ihr Leidwesen über das Vergangene d'cni Bis^zeugen, und dieser wird ihnen wieder die frühere Huld angedeihcn lassen. 3) Die au« Biel Abwesenden sollen bei ihrer N» ^der Amnestie Genoß sein. Wer an seinem Vermögen geschädigt zu sein glaubt oder der Meinung ist, daß ihm etwas, dasgehöre, vorenthalten worden sei, hat sich an den competierlichcu Richter zu wende»; der angelegte Arrest ist aufzuheben.

Zu Abschied 170, Ii. (Seite 209.)

Es waren den 23. Januar 1721 a. St. Vermittler von Zürich und Bern in Glarus angekommen, von Zürich Burger»"Eschcr und Rathsschreiber Hirzel, von Bern Schultheiß Steiger und Venncr Tillier, und waren den 30. Januar vor gesell ^Rath und später vor versammelter Landsgemeinde ausgetreten, um die Werdenbergcr zur Gnade zu empsehlcn. DieArtikeln bestehende sogenannteRemcdur", durch welche die Angelegenheiten der Werdcnberger geordnet wurden, erhielt k"» ^März 1725 vom dreifachen Landrathe ihre Bestätigung.

Abschied 187. d. (Seite 234.)

Die Zürcherdeputation bestand aus Hans Ulrich Nabholz und Johannes Muralt.

Zu Abschied 210, <z. (Seite 253.)

Zürich gab seine Ratification z» diesen 18,000 Gulden Zürcherwährung oder 20,000 Gulden Berncrwährung den 27- -o1724, Bern den 16. Juni 1724.

Zu Abschied 232. (Seite 274.) ^

Bei der Uebersicht über die Herrschaftsangelegenheiten füge man zu Anfang bei: Deutsche gemeine Vogteien überhauptArt. 28. Jnstizsachen.

Zu Seite 297.

Zu diesem Jahre ist zu bemerken, daß die mailändische Capitulation, welche mit Graubünden de» 3. Sept. 1639 erriclstA ^den war, den 24.ODctobcr 1726 in Mailand zwischen Jhro Kaiser!. Kathol. Majestät und den Lobl. gemeinen drei Bündenbeschworen wurde. Da« Capitulat sowohl, als die Beschreibung des letzten Actus sind in deutscher und italienischer Sprache gedr>Die im October 1726 beigefügten Zusätze und Erläuterungen sehe man in den Beilagen Nr. 8.

Zu Abschied 233, a. (Seile 280.) ..^r

Eharacscristisch sind die Verhandlungen, welche zwischen dem Plenipotentiarius und den Gesandten der beidendas zu beobachtende Ceremoniale stattfanden. Sie sind in extenso dem Abschiede beigelegt; wir halten es nicht für »npaeinen Auszug daraus zu geben. ^ ^i,

Nachdem die Sccretaricn der beiden Stände durch den Ucbcrrciter beim Prälaten hatten anfragen lassen, wann es ihmsie zu empfangen, und sie dann das Bewillkommungscompliment abgelegt und der Legationssecretär Hermann dasselbe beisandten von Zürich und Bern erwidert hatte, besprachen sich Letztere Tags daraus am Morgen de« 1. Octobers auf dem Naüber die Titulatur und das zu beobachtende Ceremoniale. Unterdessen fährt Hermann in einer mit sechs Pferden bespannte» ^chaise vor, um die Gesandten zu dem Plenipotentiarius in die Propstci abzuholen, wo, wie der Abgeordnete erklärte, ^ sieoben an der Treppe empfangen werde. Blasius litt nämlich am Podagra. Es wird ihm gesagt, daß die Gesandten, ob"'" ^erwartet hätten, daß der Plenipotentiarius sich an einen dritten Ort würde abholen lassen, wegen dessen Unpäßlichkeit sichverfügen wollten. Da aber der Prälat den Titel eines Ambassadors nickt habe, so versehe man sich, daß derselbe ihnen-erweisen werde. Hennann erwidert, der Character des Prälaten sei ein Jntcrmcdium zwischen einem Ambassador undEnvoyo und entspreche dem des Herrn Bcndenrieder in Paris, dein übrigens bei allen Gelegenheiten die Ehre eines Ami