Anhang.
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Giesen worden sei, und dem der übrigen kaiserl. Minister, in Folge dessen er bei der Confcrenz obenan sitzen werde. Die Ge-übte» entgegnen, der Herr PrAat habe den Character eines Ambassadors nicht, und wofern er sich nicht belieben lassen^e, Gesandten die Treppe hinunter entgegen zn kommen und in Ansehung der Sessel eine Gleichheit zu beobachten, sourdm sie sich he„msiigt ^he», Instruction bei ihren Ständen dariiber einzuholen. Hermann meinte, wenn sie in kaiserlichen^>den wären, so würde dem Begehren der Gesandten vom Prälaten sofort entsprochen werden; er werde demselben aber darüberfriere». Den Titel Erccllenz, den man dem Herrn Prälaten gegeben, nehme derselbe nicht an, da er Geistlicher sei, HermannAchtet darüber an den Plenipotentiarius; dieser willigt aus Consideration in das Begehren der Gesandten ein und verspricht,gleich siin Logemcnt zwei Treppen hoch sei, so viel zu thun als „sein schwaches Pedal" ihm zulasse. Die Gesandte« danken sür^geschickte Chaise, da die Wohnung des Prälaten nicht entfernt sei und die Chaise nicht alle vier Gesandten fassen könne. —e> der Ankunft der Gesandten standen vor der Hvsthüre Hermann und des Prälaten Secrctär, innerhalb derselben der Propst von"'g»au, des Prälaten Caplan, der Oberamtmann und andere Beamte in zwei Reihe». Unten an der Treppe empfing sie der^lat. Seine ganze Begleitung ging voran die Treppe hinauf, aus sie folgte der Prälat, dann die Gesandten, zuletzt die beiden"Diarien, von Hermann geleilet. Mitten durch die in zwei Reihen aufgestellten Beamten und Bedienten traten der Prälat undihm Gesandten in das Zimmer, in welchem um einen ovalen Tisch gleiche Sessel ohne Lehnen standen. Der Prälat saß°°n, hinter ihm zur Linken Hermann, zur Rechten der Gesandten deren beide Sccrctäre. Der Prälat leitete seine Proposition" de», Titel i Hochgeacht/, Wohledlc, in» besonders Hochgeehrteste Herren! ein. Nach vollendeter Conscrenz verlies, er zuerst^ Äiimner. Dann Mittagstafel an einem ovalen Tisch; aus Seite der Fenster saßen mitten an der Tascl am Ehrenplätze die'sandten, ihnen gegenüber der Plenipotentiarius. Bei der Verabschiedung begleitete dieser dieselben wieder bis in den Hof.Das Ccrcmonialc, welches 1742 (Absch. 495. S. 656. Lit. p.s beobachtet wurde, als der Botschafter in die Tagsatznng abgeholtwar folgendes.
^ Die Nachgesandten verfügten sich mit den, Landvogt und dem Landschrciber in die Wohnung des Botschafters. Der unten imH°use sie empfangende Legationssecrctär geleitete sie die Treppe hinauf, wo oben der Botschafter sie empfing und jedem der Ab-ordnete» die Hand reichte, darauf vorangehend sie in sein Zimmer führte. Die Abgeordneten theilcn sich in zwei Reihen, der^ichaster stellt sich oben in die Mitte, Der zürcherische Gesandle legt sein Compliment ab, das vom Botschafter erwidert wird.0"" ging es zur Audienz. Der Botschafter verläßt zuerst das Zimmer, die Abgeordneten folgen; ans der Straße nehmen dieAusten von Zürich und Bern den Botschafter in die Mitte und geleiten ihn bis in die RathSstnbe. Dort erheben sich diellsannnclten ersten Gesandten von ihren Sesseln und der Bürgermeister von Zürich geht dem Hereintretenden einige Schritte ent-Stgen. ^r Botschafter setzt sich (neben ihm steht der Legationssecrctär), ingleichem die Gesandten. Alsdann liest der Botschaf-" Mit bedecktem Haupte seine Proposition ab, die Gesandten hören sie bedeckten Hauptes an. Darauf erhebt sich jener von seinem9sel, der Bürgermeister von Zürich begleitet ihn bis in die Mitte des Zimmers, und die zweiten Gesandten geleiten ihn mit^ ''che», Ceremoniale wie früher, in seine Wohnung und sein Zimmer, wo sie sich verabscheuen. Der Botschafter geht voran« vi«" die Treppe, reicht jedem die Hand und der Legationssecrctär begleitet sie noch vollends bis auf die Straße.
Zn Abschied 271, ck. (Seite 317.)
. Messelcric ist das Amt eines Messelier. In einem Statut heißt eö: II« (die Herrschastsherren) peuvent »u»si etablir^ ülvsjmsiyi-g t'oi'ötivr» et zpgrckes pour Is conservstioo sie« lruit« et diens de Ig terrv — also Bannwarte z sür die^"Haltung derselben hatten die Nntcrlhancn eine Steuer zu entrichten.
Zn Abschied 322. (Seite 378.)
Schern mb bezeichnet die Eichelmast sür die Schweine.
Zn Abschied 323. (Seite 379 )
Dieser Vertrag ist besonders gedruckt nntcr dem Titel: Beurischcr Vertrag zwischen Jhro Hoch-Fürstl. Gnaden. Herrn BischofsDascl, an Einem und Lobl. Stadt Biel an dem Andern Thcil, aufgerichtet den 1. August 1731. Er ist auch in daö Fran-ke übersetzt und gedruckt worden.
Zn Abschied 335, a. (Seite 4(X), 461.)
Diese Uebcreinknnft wurde von der glarnerischcn Landsgemeinde den Mai genehmigt, von Zürich die Genehmigung durchund Burger den 4. Juni nach Glarns abgeschickt.
Au Abschied 333. (Seite 438.)
^ Licht aus diese Vorgänge wirst das Ickemnire justiliontik paur des» Iremblex, Sinckie cke Ig «socke cko Ig Ilepublique cke^növe en 17Z4 u,,d die Leelgirei»«emen» apolossiques cke» kmls imputvs ü (ouis (e Port, Premier Siockio cke «enevv>'4nnve 1734.