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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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Anhang.

geriethen. Es ist der Ansicht, daß man den Friedenin andere terminos reducieren sollte/ und weist daraus hin, daß Partus'ren und Standespersonen in den beiden Vororten das nicht ungern sehen würden. Basel warnt davor, den Vororten gegeu^etwas zn specialisieren, wodurch nur Erbitterung hervorgebracht und der Ruf der Unparteilichkeit beeinträchtigt würde. End^wird beschlossen:Glarus, Basel, Freiburg, Solothurn, so zu Aarau gcmittlet, sollen ^deputiert sein, den beiden Vororten die ^»spürende Uneinigkeit und schlechtes Vertrauen gegen einander vorzustellen und in Kvnvralibus deren Prudenz und GenerellanHeim zu geben, auf Mittel und Temperament zu gedenken, wie die alte Vertraulichkeit und Harmonie restabiliert werdenzumalen auch zu trachten, das Aebtisch-sanctgallische Wesen hinzulegen.' Den 21. begab sich die Deputation zu den Gesa»d^von Zürich und Bern auf das Rathhaus. Diese sprachen ihren Dank aus, bezeugten ihren guten Willen gegen ihre MiteidgeiwI!^so wie ihren Wunsch, Bünde und Frieden zu halten. (Tageb. von Joh. Balth. Burckh.)

Zu Abichied 22, o. (Seite 32.)

Den 7. Juli beschick der sranzösische Ambassador durch seinen Secretär eine Deputation von Bern nach Solothurn. Herr ^Erlach und Steiger wurden abgeordnet. Zu diesen sprach der Ambassadorsubstanzlich' folgendermaßen. In: Kol a <lon»e ^prvmivr Moment » s'inknrmer sie la Situation present« >1» I,. Korps llvlveligue et a orckonne ä son Amkassselourrevenir invessalnent vn Luisse, »Ii» <Ie pouvoir se enneerter svee I'Lstat <ie kerne svant I'ouverture <ie la llivtterale. 8« Illuseste reKsriiv eomme un xranil mslkvur Is ckcsunion lies Kantons, eile eruit, gu'il est neeessaire <I'xter un prompt rvmvlle, »ans Ivlpiel l'ennvmi eammun >Ie In »atian prolltera incontestablement <iu «iesnrärepuisgu'une kois, gue la paix sern kalte, i> se trouvern plus en estat que samais, <ie fuire vsloir ses prvtontionsla cessio» gu'vn vs Iu> kaire >iu Hucke <le Ulilan. l,e Komte <iu I,uc » I'orckre «le commeneer »es ckemarckes perconcerter, si In ckosv est possible, avee les illaxnik. Leixneurs eie kerne et il propose a III/ les kepute« «iedien examiner, si les Peines, aii Ie ko^ se trouvv pur rspport uu Korps e» xeneral sont die» ou m«> lo»«iee5> ^llernier cus il vspere, qu o» trouveru Kon ile lui «iemonstrer qu'il n'x u rien ü erainllro, et gue mulxre I kloiss'^^.^qui puroit entre les uns et les autres, lu kepudliguv ne laisser» pus <ie se soutenir et el/stre tnugonrs e» estat»es ulliv2. Li uu oontraire, lies lllupststruts pruilents et ssxes voxent, gue ce kut un Kien ltv rumener les covurs ol ^vsprils uu mesme poiut, e» ve ras lTVmbsssucleur a vrckre cle elemunäer Ie secours et lu lumiere <le !ll/ llv Ker»o ^«l'uxir <Ie coneert »vec vux, «l'une munivrv, «pi'ils puissent s'sppercvvoir <ie l'estime et <>e 1'umitie sinxulierv, ,Ms u pour eux. Dieß wurde sub silvntio dem baslerischcn Gesandten von den berncrischen den 9. Juli mitgetheilt. 'von Job. Balth. Burckh.)

Zu Abschied 23. (Seite 35.) , ^

Der Art. 10. unter der Rubrikdeutsche gemeine Vogtcicn überhaupt" ist unter der RubrikLandgrafschast Baden und u>freie Aemter" zu finden. Statt des daneben stehenden Art. 13 lies 15.

Zu Abschied 26. (Seite 39.)

Unter die UeberschriftLandgrafschast Thurgau" ist noch zu sehen: Art. 323, Judikatur und Eoinpctcnzsache».

Zu Abschied 37. (Seile 46.) ^

Der Friedensvertrag von Rorschach wurde gedruckt unter dem Titel:Fricdens-Vcrtrag nach den. Original: wie derselbeBeider Lobl. Ständen Zürich und Bern an einem: Danne Jhro Fürstl. Gnaden des Hr. Prälaten von St. Gallen HerrenGesandten, Am anderen Theil, Vermög Behdseitig aufgehabten Vollmachten In Rorschach beabredet und undcrschriebcn wo ^den 24. Martii ÜIVKKXIV." Von Seite des Prälaten folgte dann eine Schrift betitelt:Ursachen, Warumb ohnbcfragl, .ohnerlanbt Seiner Römisch. Kaiserl. Majestät die ReichS-Fürsil. Stüfst St. Gallen über das zu Rorschach nur bloß aufs ^seits tvillkührliche Gencinbhaltung hin abgehandletc Friedens-Project, Ferner nit hat schreittcn können, noch sollen."

Schloß Neucn-Ravcnsbnrg den 39. Junii 1714. Aus diese Schrift erschien im Octobcr 1714 einWahrhafter bericht, Da ^erhällct Wie behde Löbliche Stände Zürich und Bern Mit denen Stifst St. Gallischen H. Hrn. Deputierten den Fpicdens-^ra ^in Rorschach mit aller Bescheidenheit anfsrichtiglichcn behandle» helfsen, Einer Seits: Ander Seits dann wie besagteStände in dem sub 39. Junii 1714 zu Neu-Ravensburg in Druck gegebenen Illanikest dessentwegen so ohngrundlich bcschwerden wollen."

Zu Abschied 33. (Seite 48.)

Der Art. 11k Polizeiliches gehört den untern freien Aemtern an.

Zu Abschied 39, o. (Seite 49.) -

Die Rede, welche DWLuc den 13. December 1713 an die katholische Tagsatzung in Lucern hielt, ist gedruckt in Zellwe /rschichte der diplomatischen Verhältnisse u. s. w. Älo. I. Absch 2. S. 249243.