Zu Abschied 1, 1. (Seile 2. 3.)
Als Dienstes den 20. Sept. der Friede mit dem Abte verhandelt wurde, erklärten die äbtisch-n Gesandten, sie verlangten anch jetzt^°dtt die Restitntion, oder die uninteressierten Orte möchte» auswirken, daß man ihnen die Ursache der Entsetzung des AbtesAm den liatb de« baslerischen Gesandten traten die uninteressierten Orte zu einer Berathung m d.c vordere Stube.^ Resultat derselben ging dahin, daß beim Vorbehalt der kaiserlichen Ra.ihabition nicht weiter unterhandelt werden könne.
die Frage ob die äbtijck.en Abgeordneten nicht Gewalt hätten oder bekommen könnten, zu traeticren, so weit sie wußte», daß'^-N. Kaiser gefällig sei ersolgte von Seite diese, -in- verneinende Antwort. Endlich erklärten die äbtischen Abgeordneten an^icki, wenn man ihnen sünf Tag-Zeit gebe, so wollten sie ihr Möglichstes thnn, um von den, Fürsten B-sehle einzuholen. Da-
^ erklärten sich die Vororte einverstanden. (Tagcb. von Zoh. Balth. Burckhardt.)
Zu Abschied, 1. 1. (Seite 3.)
Von Seite des Biseboss wurden in diesen Angelegenheiten solgende Schrijten herausgegeben:
Gründliche I..lon.mlion über des Hochstisstö Eonstantz ckurisäiotion beh dessen in der Schwe.tz gelegenen Landschasst.
Fernere lukormution die Ihre Hochsnrstl. Gnaden von Eonstantz zugcmnthc hart- annoch oontinnirendc BcdrangnnsscnSwt. Schlösser Land und Leuten in der Schweitz und anders betreffend an e.n Hochlöbl. Rc.chs-Eonvent von Dcro^Ge-^"dschafft dahie übergeben v Februar 1713. - öl-mitost. Worin gezeigct wirbt, anfs waö gerechte, undt aussrichtigc Weise Seme^iürstl. Gnaden zu Eonstantz in der zwischen Jhro und lobl, EidtgnoSschasst erwachsenen Mißvcrständtnnß bißhcro versahwu
" u. s. w. ?. Februar 1713. .
Zu Abschied, 10 1. (Seite 16.)
Dieser Minister war Coch von Lund. preußischer Legationösecretär. S. S. 20 1. Unter den Diensten, welche derselbe Zürich
''"b Vern in Regenöbnrg leistete, war auch der, daß er „mit Stellung der Eonstanzischen Deduet.on vielsältig bemüht war."
Staatsarchiv Bern. TeutscheS Missiv-Buch Nr. 44. S. 28.)
Zu Abschied 16, o. (Seite 22.)
De» 7^ ,5 Februar wnroe von Zürich und Ben. die Huldigung in der sanctgallischen Landschaft ausgenommen. Derselben
vorausgeschickt eine christliche Auslegung der Eidespflicht" mit einer Zeichnung der zum «schwüre ausgchobencn Hand, in
die Bedeutung der einzelne» Finger in dieselben eingedruckt war. In den drei ausgehobenen Fingern steht, im Daumen:
der Vater, im .Zeigsinger: Gott der Sohn. i». Mittelfinger: Gott der b. Geist; von den beiden ander» niedergebogene» Fingern
^ der Ringfinger die Ansschrist: die Seele, der kleine Finger: der Leib.
Zu Abschied 18, s- (Seite 23.)r Der Titel dieser Schrift lautet' Gründliche Behaubtung der hohen LandcS -Obrigkcil. welche denen löbl. regierende» cidgcnöj-Ortho» über die in der Grass-Haft Baden und i». Thurgau belegene Bischofl.ch-Constanz.schc Pr.vatäinter und Güter nnzustehet. /Inn» 1713. '
Zu Abschied 21. (Seite 31.)
. Uert» ist die Bene.i.iung eines einzelnen Bezirks in Unterwalden. In Nidwald-.. gab es d.ren eils. Ans der Einthei.nng" "Uertenen- beruhte die Zusammensetzung des Landralhs; die Nerte Herg.Swvl z. B. gab sechs Mitglieder ... denselben.
Zu Abschied 22.
. Ans das Begehren von GtarnS wird den 19. Juli Vorn.ittagS 9 Uhr eine Sitzung der ....interessierten Orte behufs einer Be->ng stb,, die herzustellende Einigkeit gehalten. Solo.hnrn forderte ans. zu berathen. w.e alles ... den alten Stand gesetzt werdenKatholisch Gl rns trug darauf an. die V. katholischen Orte wieder in die Mi.^nngd» Grafschaft Baiwn und derWien Aenuer aufzunehmen, in Folge dessen eh dann zur Beilegung des Ab .-,anchzal..schen Gesfln.f S behnlfl.ch se... wnr -«sucht Glarns ich bei den Vororten zn erkundigen, ob eine Er.nnernng ... allge.ne.nen Ausdrucken .hnen ...cht zuwider"»d dabei die Erörterung des Handels mit de». Abte zu recommandieren. Fre.bnrg schl.eszt sich an. erklärt, daß der ge-Friede ein Scheinfriede und ein erzwungener sei. Bleibe die Sache in 5lntn so könne die Einigkeit ...cht h°.-^^Ilt werde» In vorigen Kriegen "ab- man weder Land, noch Leute zurückbehalten, und überdies) seien die Vororte mächtigTröste ...an die Katholischen nicht, so wurden sie ans den Tagsatznngen »immer erscheinen. Die fremden Mächte machten^ ^Nnem^ei, zn Nutze Die Katholisch-" würden eher selbst sich in den Abgrund stürzen, damit die Evangelischen auch darem