Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
119
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119danten aller acht und vierzig Sektionen hatten sich ebendahin begeben.Als um halb acht Uhr die ganze Versammlung sich imgrossen Saale des Justizministers niedergelassen hatte, wur-de Danton der Vorsitz übertragen. Man stimmte nichterst darüber, denn die Augenblicke waren stürmisch undkostbar. Theophil Mandar hatte von ungefähr sei-nen Platz neben den Justitzminister erhalten; dieser trugeinen scharlachrothen Rock.Man verhandelte die große Frage, wie Paris amschnellsten und sichersten gerettet, und der König von Preußenam besten von dieser Hauptstadt könne entfernt werden. Erhatte sich derselben bis auf sechtig (franz.) Weilen genä-hert. Verdun war so eben von seinen Truppen erobert wor-den. Der Kriegsminister Servan erschien erst spät inder Versammlung; sein ganzes Wesen verrieth heftige, in-nere Unruhe: der einzige Danton betrug sich mit der ihmeignen Festigkeit, oder besser, mit seiner gewöhnlichenFrechheit.Sind in jenem Zeitpunkte große, außerordentliche, javerzweifelte Maßregeln genommen worden, so muß man diesdem Revolutionsgenie Dantons zuschreiben. Die Mör-der fuhren inzwischen in der Abtei, in la= Force bei denKarmelitern zu St. Firmin, und im Bicetre mit Niederme-tzelung der Gefangenen ungestört fort.Theophil Mandar wagte es, die Verhandlung zuunterbrechen; es war damals halb zehn Uhr des Abends.Er sagte zu Danton:Alle Maßregeln für die äußereWohlfahrt des Vaterlandes, sind sie genommen?. Ja!Gut; so ist es hohe Zeit, daß wir uns mit den in-nern Angelegenheiten beschäftigen. Ich denk', wir thun es