— 1:0so, den Augenblick.“ Jetzt erhob er seine Stimme undsagte: „Ich schlage vor, daß die bewaffnete Macht vonParis sogleich und auf der Stelle versammelt werde. Ichverlange, daß die anwesenden Bürger sich in eben so vieleHaufen bilden, als der Gefängnisse sind, in welchen ge-mordet wird. Ich beschwör alle Anwesende, daß sie ent-weder bloß durch das Uebergewicht der Vernunft und derBeredsamkeit; oder, wenn dies nicht verfangen will, durcheinen kraftvollen Gebrauch der bewaffneten Macht augen-blicklich den Blutstrom verstopfen, der schon zu lang ge-flossen hat, und die Ehre des französischen Namens auf im-mer in seinen Wellen zu vergraben droht.“ MandarsVorschlag wurde mit vieler Aufmerksamkeit und Theilnahmeangehört; man konnte dies in den Geberden der Anwesen-den lesen; aber nur wenige wagten es, ihre Theilnahmeund ihren Beifall auch in Worten zu äußern. Die Mehr-sten waren über die großen, so eben genommenen Maßre-geln in hohem Grade bestürzt. Danton warf auf denRedner einen verdrießlichen Blick, und sagte mit unbe-schreiblicher Kälte: „Setze' dich; es war nöthig.“ 2.).Sogleich verließ Theophil Mandar seinen Platzund begab sich in ein anstoßendes Zimmer. Hier traf er2.) Einige Tage, nach dem Danton zum Justizministerwar ernannt worden; sagte ein glaubwürdiger Mann zuCamille=Desmoulius: „Man beschwert sich über dieUnthätigkeit der Gerichte; die Gefängnisse sind gepfropft voll;Danton ist ein Rechtsgelehrter; er wird eine bessere Ord-nung einführen.“ — Ganz und gar nicht erwiderte Camille;wir finden für nöthig, daß alles noch mehr desorganisirtwerde.Der Verf.
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