118 —Da die Ermordungen am 3. Sept. noch fortdauerten,so sandten die Sektionen von Paris ihren Vorsitzer zum Ju-stizminister. Wir erzählen buchstäblich, was dort vorfiel.Einer der Zeugen erlaubt uns, seinen Namen zu nennen;und sein Zeugniß muß unverdächtig seyn. Denn er hatteden Muth, vierzehn Tage nach jenen Morden, in seinerSektion eine äußerst heftige Rede gegen den damals gemach-ten Vorschlag zu halten, daß die Abscheulichkeiten der erstenTage des Septembers öffentlich sollten gebilligt und gut-geheißen werden. Er bewirkte, daß dieser Vorschlag mithohem Unwillen verworfen ward. So zu handeln, und zueiner solchen Zeit — dazu gehörte Muth und unerschütter-liche Rechtschaffenheit.Am 3. Sept. gegen sechs Uhr des Abends, begab sichTheophil Mandar, Vizepräsident der Sektion desTempels in Bekleidung des Sektionskommandanten, zuDanton, damaligem Inſtitzminiſter.Er fand daselbst alle Minister, den einzigen Rollandausgenommen. Bald nachher kamen auch Lacroix, Prä-sident, und die Sekretäre der Nationalversammlung; Pe-tion, Maire von Paris, Robespierre, Camille-Desmoulins, Fabre=D'Eglantine, Manuelund mehrere andere Mitglieder des Gemeinderaths, ge-nannt vom 10. Aug. Die Präsidenten und Komman-ihr verwandt, haßte sie aber von Grund seiner Seele. DieLäster=Chronik sagt, der häßliche Wüstling habe dem schönenWeibe gewisse Anträge gethan, die mit Verachtung seyen ver-worfen worden. Zudem erbte Orleans beim Tode derPrinzessin sehr große Summen-Der Uebers.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten