1200 Orbe mit Tscherliz. I7Ä1.
8 26. jj 386. Nachdem mehrere Vorschläge zur Verbesserung deö Amtsdominiums gemacht worden, nullfestsetzen, daß künftig von dem Amtsdominium kein Heu, Stroh oder Bau veräußert werden dürfe, sonder» ^alles dem Nachfolger verkauft werden müsse, wobei dann zu bestimmen sei, wie viel dem Nachfolger ^übergeben werden. Freiburg will die Berathung über die Bonisication an den jetzigen Amtsstatthaltcl ^zwei Jahren vornehmen. 8 27. jj 387. Ein zwischen dem Curö zu Bottens und Poliez-Pitct und Jeanund Jean Joseph Gronuz 8 28. jj 388. und ein zwischen dem Cur« zu AssenS und der Gemeindeprojektierter Abtausch von Mattland wird all rolilieainlum in den Abschied genommen. 8 29. jj 389-Gemeinden Etagnicrcs und Biolch-Orjulaz ersuchen uin Aufhebung des Banncs, in welchen 1727 der iPTheil des Wäldes Orjulaz gelegt worden war, damit sie wieder zu mehrerer Wcidfahrt für ihre Pfervegen können. Eine Meinung will eine Acndcrung des betreffenden Reglements den Obrigkeiten vorschlagen, cine^'die Bittsteller noch für mehrere Jahre abweisen. 8 31. jj 396. Die Stadt Orbe bittet um eine BeisteuerWiederaufbau der 1746 ihnen durch Überschwemmung hart beschädigten Mühlen und um Nachlaß des lauff^Jahreszinsen Unter RatificationSvorbchalt werden ihr 600 Franken Beisteuer und die NachlassungSack halb Weizen, halb Hafer zuerkannt. 8 32. jj 391. Die Erecution des nun ratificierten VerbotesWcinausschenkens zu GoumocnS wird in joscrn modificicrt, daß der Landvogt die Titel derjenigen WirtlMK^welche documcntierte Concessioncn aufzuweisen haben, der Alternativobrigkcit zuschicken soll. 8 33. jj 392-spricht wiedcruin den Wunsch auö, Frcibnrg möchte ven 1737 projektierten Tausch zwischen der Stadtund der Cur Bottens genehmigen; letzteres aber lehnt die Genehmigung nochmals ab. 8 34. jj 393- ^erklärt in Betreff der Annahme der Resignation des (seitdem gestorbenen) Lieutenants Baillival Panch»^ ^der von seiner Seite vorgenommenen Besetzung dieser Stelle, daß es, ohne seinen eigenen Nutzen zu 9'nur gcthan habe, was in seiner Bcfugniß als Alternativobrigkeit gestanden. Freiburg aber, bei u^Resignationen nicht Platz hätten, nimmt, da der Todesfall in die Zeit seiner Alternative gefallen, das )Anspruch, einen Nachfolger zu wählen. 8 35. jj 394. Bern macht den Vorschlag, daß das anbefohlene KUgebet zu Bottens je den zweiten Sonntag, an welchem vom Pfarrer zu Poliez-le-Grand daselbst keinelehre gehalten werde, und statt an den Sonntagen, an welchen diese Kinderlehrc gehalten werde, anzwischen beiden Pfarrern abzuredenden Wochentag gehalten werden soll. Frcibnrg erklärt sich damitstanden und fügt noch bei, daß, wenn ein Festtag aus einen solchen Tag falle, das Gebet Tagsnachher und zwar immer vom Pfarrer selbst, nicht vom Schulmeister möge gehalten werden. 8 36- ÜIn Beziehung auf die Religionsstreitigkeitcn zu Poliez-Pitct schlägt Bern vor, entweder den Reformierten
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zu gestatten, eine eigene neue Kirche auf eigene Kosten zu erbauen, oder ihren öffentlichen Gottesdienst
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katholischen Kirche gegen einen Beitrag an den Kirchenbau zu halten. Frcibnrg dringt, wie schon 1740,
daß alle seit 1702 eingeführten Neuerungen, als dem Concordate von diesem Jahre zuwiderlaufend,werden sollen, und erklärt sich mit keinem von beiden bcrncrischcrseits vorgeschlagenen AuSkunftsmittcln
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standen. Sollten die Reformierten eine eigene Kirche erbauen, so behält es sich vor, auch einigedie Katholischen im Amte Tscherliz zu erbauen. Zur Bezeugung freundlicher Gesinnung null es jedoch ^daß die große Glocke von Poliez-Pitct in das RathhauS oder in ein ParticularhauS versetzt und K"" ^brauch der Reformierten angezogen werden könne, und daß der Pfarrer in diesem Hause die J"0 ^geben und seine Glaubensgenossen instruieren könne. Bern beharrt auf Parität der Religion und ni>»"9burgs Vorstellungen in den Abschied. 8 37. Absch. 487.