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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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1186
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1186 Orbe mit Tscherliz. 1721. 172».

hatte darüber nach Bern geschrieben, daß es die Novalia den Geistlichen seiner Religion überlasse, den rcfftmicrtcn aber abspreche. Bern,über diesen odiosen Unterschied bestürzt," entgegnet, daß nach den Absch»'^von 1532, 1533 nnd 1595 solche den Euren ohne Unterschied der Religion für drei Jahre gehören,wärtS aber dem großen Zehnten einverleibt werden, und verlangt Aufhebung des angelegten Sequesters, ^daß der Prävicant bei seinen Urbarien geschützt werde. FreiburgS Gesandtschaft stützt ihres Standesdavurch, daß der Prädicanten meiste Zehnten und alle Novalicn zu obrigkeitlichen 'Händen gezogen und ^selben sire Psrundcorpora gestiftet worden seien, während die katholischen Priester ihr altes Einkommen,auch die Novalia behalten hätten. Die Gründe beider Gesandtschaften werden dem Abschiede zu Handc» ^Obrigkeiten einverleibt. § 32. ss 192. Die srciburgische Gesandtschaft beschwert sich,daß der Landvogt!Lausanne die Rogatvria einem gewissen Pau de Eher von Lausanne nachher Orbe zu halten, auSgcscht»!^'allwo ihm von einer Weibsperson ein Kind zugeeignet werden wolle". Die bernerische Gesandtschaft vertz^ 'Untersuchung und AbHülse. 8 37. ss 193. Die Noverraz, welche ein der Cur AssenS zugehöriges Lehen b'""Cugi abcrgementöweise in Toto mne gehabt, hatten dasselbe eigenmächtig unter sich zerstückelt. Dem La»^'wird ausgetragen, dafür zu sorgen, daß eS rcintegriert werde. 8 38. ss 194. Consciller Thomasset sucht d^'an, man möchte den in einer seiner Matten befindlichen Schnabclgalgeu, welcher nun verfault am Boden t>bt'anderswo z. B. am Orte au PuiS des FourchcS, wo das Hochgericht ehemals gestände» haben soll, anstichtDem Landvogt wird aufgetragen, einen Bericht darüber einzugeben. 8 41. Absch. 483.

172».

Art. 195. Abnahme der zweiten und dritten von Michaelis 1721 bis Michaelis 1723 gehendenrcchnung. 8 11. ü 196. Der Landvogt bringt im Namen der Gemeinde Poliez-le-Grand vor, daß 9"^ ^dieser Gemeinde ein Parucnlar einengemeinen" Backofen gehabt habe, daß, seitdem derselbe ruiniert >ci, ^Parlicularcn Backöfen in ihren Häusern bauen lassen, in Folge dessen die Waldungen zu Grundewürden. Die Gemeinde bittet, man möchte ihr gestatten, einen gemeinen Backofen oder Four bannal Z» ^sparniß des Holzes zu bauen. DaS Ansuchen wird in den Abschied genommen, daneben den Renovatorc» ' ^getragen, sich zu erkundigen, ob jener ruinierte Backofen dem Schlosse einen Zins bezahlt habe, undGemeindSgcnosscn verpflichtet gewesen seien, darin backen zu lassen. 8 12. si 197. Der Antrag des Landvob^man möchte zu dem schlechten PfrundhauS dcS Prädieantcn zu OulcnS noch ein daranstoßcndeS Ha»ö,feil sei, kaufen, wird in den Abschied genommen. DaS Nähere darüber soll der Landvogt den Stände» ^richten. 8 13. ss 198. Auf die Ausrage der srciburgischen Gesandtschaft antwortet der Landvogt, daß

. . .... ., > .einem halben Jahre in daS gemiethete Haus zu Tscherliz einziehen und den Ständen nicht mehr als i14 Dublonen als HauszinS verrechnen werde. 8 14. ss 199. Herr von Dizy, Lieutenant der Stadt ^wünscht, daß man ihm bewilligen möchte, den dem Spital zu Orbe zugehörigen Bodenzins von zehnvon seinen Reben, Gorgvsier genannt, ausJean Pierre TallichetS, so unter dem Wachtfeuer gelegen"setzen; ferner die 8(1 Maaß Wein, welche er jährlich den Ständen ab seinen RebenBottrylaz" Z» ^»t^^

habe, auf seine Reben Gorgvsier zu transportieren. Sein Ansuchen wird in den Abschied genommen. 6 " '

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2(19. Herr d'Hermanchc, welcher einen Drittel des Penthcreaz-ZchntenS besitzt, während die beiden

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Drittel den beiden Ständen gehören, beschwert sich, daß die Besitzer deS Büron-Gntes auf einem Stua, ^

Godet genannt, ihm den Zehnten streitig machen und seine Zchntbcsteher rechtlich angegriffen haben, uiw »'>>» ^die beiden Stände möchten sich mit ihm zu einem Prvccß verbinden. Die Gesandten aber geben den