Lauis. - 1095
^»fulls in jener Form und nicht zur Privation Anderer errichtet worden, den mitrcgiercndcn Orten nicht^heilig. Wenn Mailand »ichtö Anderes begehre, als daß ein vertrauter Pvstvcrwalter angestellt werde, soVerhandlungen mit Mailand darüber wohl gestattet und die Verhandlungen denjenigen überlassen werden,"4che dermalen die Boten laufen lassen; der Postverwaltcr möge auch Bürgschaft geben. Endlich wird Bc-^crde darüber erhoben, daß die Post nach Italien und Frankreich in den Händen der Protestierenden sei,^'r Wunsch ausgesprochen, dieselbe möchte so eingerichtet werden, daß auch die Katholischen Theil darandaß die eidgenössische Cassctte in Mailand wieder möchte errichtet »verde». Absch. 45, 8 5. ß' ^" >t Es »varc»? Klagen von Seile dcö französischen und spanischen Ambassadors gegen die Postvcr-^ ürin Scrona in Lauis, welche die Briefe nach Mailand spedierte, eingelaufen; sie wurde von den regierenden^ durch Stcphano Grossi ersetzt. Das mailändischc Govcrno will die Scrona beibehalten. Die XII^ beklagen sich auf der Tagsatzung zu Frauenscld darüber, daß sie keiner andern Person die Postvcr-/ "'ig geben dürfen, als einer die dem mailändischen Governo genehm sei, „da doch ein jeder Souverän? inso/"' ^biet, ?vas ihm gefällig, ordinieren könne". Nachdem nun neue Klagen gegen die Serona eingelaufen,Nj Gcbirg instruiert »verde??, daß gegen dieselbe ei»? Prozeß eingeleitet »verde und man sich mit
"lland über einen Postverwaltcr verständige. Absch. 46, 8 6. 301. > 71 < Zürich gicbt zu, daß das^>ve>e>, cin allen XII Ständen zuständiges Regal sei, jedoch mit den? klaren Vorbehalt, daß das kauf-^ 'dgche Direktorin»? zu Zürich wegen seines CommcrciumS mit Italien eine»? Postcommis in Lauis unabhängig,d>ich^°" >»ehr als hundert Jahre»?, haben könne, »vaS auch „in begebenden Fälle»?" von Basel prätendiert^ ' Die übrige»? Gesandten sind der Ansicht, daß die Bestellung eines solche»? Commis von alle»? Orte»?k. ^e, daß auch das Postwescn mit der mailändischen Regierung seiner Zeit gemeinsam eingerichtet »verde»?zu v Rurich bcharrt aus seiner Ansicht. Absch. 51, 8 4. ^ 302 .1713. Auf der katholischen Confcrenzsei» kmmnt auch die Post zu LauiS zur Sprache. Es wird aber „nicht gesunden, daß etwas zu erhebendaß Absch. 58, 8 9. 303. 1713. Zürich und Basel spreche»? sich wie 1714 aus und fügen bei,
hxj ^ Orte»? freistehe, i»? LauiS einen Particularcommis anzustellen. Die übrigen Stände stimme»?
Vorbehalte, daß der ai?z??stellei?de CvmmiS den? S?)»?dicatc z??r Gei?chn?igui?g präsentiert»Hz ^ Der glarncrische Gesa»?dtc i?iin»nt die Sache ml lolorenüum. Absch. 67, 8 4. ß 304. 1713.
^^^'^IcherseitS wird die Libcrarion deS Giov. Serona verlangt, i»? Folge dessen man sich zu Wicdcrher-stell^ ^ La?»is und zu Ernennung eineö beiderseits beliebige»? Postmeisters erbietet. Zur Her-
da/^ ^ ^ Gedeihliche beizutragen, aber in die Liberation dcö auf Befehl der Orte
Scrv??a »vird nicht eingewilligt, die Sache »vird aber zur Disposition der Obrigkeiten in den Ab-slud Absch. 68, 8 3. s 305. 1711». Zürich und Basel wie früher. Die übrigen Gesandtendaß Zürich und Basel ohne Bcnachtheiligung der Rechte ihrer Obrigkeiten in LauiS einenM ernennen können, wenn derselbe nur von? Syndicate bestätigt »verde; gleichwohl aber soll cinPvstverwalter ernannt »verde», welcher die Briefe aller Orte auf deren Begehren zu spedieren habe.^ ^ 8 3. ^ Z06. 1717. Zürich und Basel geben zu, daß die Post zu LauiS ein gcmcincs hochobrigkcitlichcssie/ ^ ^ jegliche»?? Orte frei stehe, eine»? besonder»? Postverwaltcr für seine eigenen Briefe zu bc-°h»»e ' ^ uWicren darauf, daß ihnc»? ??ach mehr als hundertjähriger Hebung freistehe, einen Postcommisb»?cl Bestätigung des S»)»?dicatS al?zustcllcn. Die übrige»? Gesandten dringe»? auf dessen Bestätigung^ ^hndicat. Soloth??r»? »vill, daß, wer auf dieses Amt aspiriere, vom Shndicat ernannt »verde»? solle,^sandte vo»? GlaruS, ohne Instruction, referiert. Zürich und Basel protestiere»? nochmals gcgc»? die Gc-