— 10zwanzig Livres als lauter Hundsfötter.Glaubt er, daß ich vierzig Menschen für einſelches Lumpengeld getödtet habe?“ — EinWeib, das ihrem Mann Essen nach der Abtei brachte,wurde von ihrer Nachbarin gefragt: „Wo gehst du hin?“e Antwort war: Mein Mann arbeitet in derAbtei; ich bringe ihm einen Topf mit Suppe.(Sie wollte sagen: es hilft dort morden.) Ein andererdieser Bluthunde sagte zu einem dabeistehenden Weibe:„Der Vorrath wird kleiner.“ Sie erwiederte:Man muß neuen anschaffen. Doch waren diese Un-geheuer noch nicht so strafwürdig als diejenigen, welche siezu diesen Abscheulichkeiten gedungen hatten.Marat hattte mehrere Kundschafter ausgeschickt, welchebeständig ab und zu giengen, und ihm Nachricht von demjenigenbrachten, was in den verschiedenen Gefängnissen vorfiel.Er erkundigte sich genau über die Anzahl der Gerödteten,und wiederholte einmal über das andere: „Schwerenoth!die Lümmel gehen langsam zu Werke.“Wird man es wohl glauben, daß die Anstifter der Sep-tembermorde unverschämt genug waren, folgende Betrach-tung in der Reihe ihrer Beweggründe mit aufzustellen?„Es ist unbillig, die geschwornen Feinde des Staatslänger zu unterhalten, während eine Menge der besten Bür-ger an allem Nothwendigen Mangel leidet:“ wird man esglauben, daß dieser Grund als gültig, als vollwichtig ange-nommen wurde? Er wurde in Paris angeschlagen, gelesenund gebilligt. Wir selbst hörten am 4. Sept. auf einemöffentlichen Platze, folgendes ablesen: „Das Blut fließtallenthalben; dies ist aber ein höchst nöthiger Aderlaß, wel-cher dem Volke das Brot zurückgibt, dessen man es be-
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