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Lauis.
Ä. Abzug.
a. Von Latente Conti.
Art. 218. 1712. Die evangelischen Orte beharren darauf, den Abzug von Patente Conti zu beziehen^protestieren gegen die Majora. Die katholischen Orte lassen es bei der durch ihre Ortsstimmcn demselbe'» ^thciltcu Befreiung vom Abzug bewenden. Zug findet es aber bedenklich, dergleichen Befreiungen zu ertlstß»'Absch. 6, 8 1. !! 219. 1711!. Die Gesandten der evangelischen Orte beharren instructivnsgemäß daraus ^Abzug von Valcnte Conti zu beziehen, da der Abzug ein den Majoren nicht unterworfenes Regale sei,den Landvögtcn zu Lauis und Mendris den Befehl, dessen in beiden Landvvgteicn liegende Effetti und ^sprachen zu sequestrieren und zu Geld zu machen. Die katholischen Orte lassen es bei den dem Co»Unmjoi'n crthciltcn OrtSstiuuncn und der gewährten Liberation bewenden und protestieren kräftigst csstss"Crceulion, da bisher nicht durch Majora entschieden worden sei, ob Conti dem Abzug unterworfen sei. ^29, 8 1. ß 22(1. 17111. Valcnte Conti beschwert sich bei der katholischen Tagsatzung zu Lucern. D»' ^sandten von Luccrn, Uri, Schwyz, Freiburg, Svlothurn lassen es bei den von ihren Ständen crthcilteu ^stimmen bewenden. Untcrwaldcns und Zugs Gesandte wollen die Beschwerden ihren Principalen vorwul^GlaruS nimmt sie all retoronllum. Absch. 39, 8 25. s 221. 1711 Die evangelischen Orte bcharn>>der vor einem Jahr gegebenen Erklärung, protestieren gegen die vom Landvogt Alt verordnete Ledigbw ^der jequefiricrten Güter des Valentc Conti und behalten sich die Erecution vor. Die katholischen Ortepersistieren aus ihren Ortsstimmen und der crthcilteu Liberation und sprechen die Erwartung aus,künftig den Valcnte Conti wegen des Abzugs nicht mehr angehen werde. Absch. 51, 8 1. II 222. ^Die evangelischen sowohl, als die katholischen Stände beharren aus ihren frühem Erklärungen; jenesich die Erecution auf beliebige Weise und Zeit vor. Solothurn fügt bei, daß Valentc gegen ss>» ^sprechen nicht mehr so viel Mittel im Lande haben soll, als für den Abzug erforderlich seien. Absch. 67, 8^'^,223. 1711». Die evangelischen Stände protestieren dagegen, daß die Majora für ein hocholmgkcitlichcSwie der Abzug eines ist, entscheiden sollen, und beharren daraus, daß Valentc Conti de» Abzug bezahle.tischen Orte hingegen beharren auf ihren Ortsstimmcn und der Liberation, „in dem heitern Verstand,„der OrtSstimmen Valcnte in diesen Landvogtcien an liegenden Gütern wenigstens 1(1,(16(1 Kronen besitze'» » ^Abjch. 85, 8 1. ß 224. 1717. Die evangelischen Stände nebst GlaruS wiederholen ihre ProteM»'»^fügen bei, daß sie gesonnen seien, ans gut scheinende Weise oen Abzug zu bezichen und dieser Sache c>»zu mache». Die katholischen Gesandten legen gegen dieses Vorhaben Protestatio» ein und wollen ihCstimmen geachtet wissen. Absch. 169, 8 1. ß 225. 1718 Die evangelischen Stände wie früher; I»'bei, daß sie um so mehr aus ihrer Erklärung beharren, da Valcnte Conti sich nach Mailand übcrgcsi^^ ^daselbst sich verheirathet habe, und sprechen ihr Befremden aus, daß die katholischen Stände durch diesie verhindern, den Abzug zu beziehen, während die evangelischen Stände im umgekehrten Fallethun, ja den katholischen Orten zum Bezüge noch behülflich sein würden. Die katholischen Orte, w»'Der Gejandtc Unterwaldenö läßt zu Händen seiner, gn. Herren in den Abschied setzen, baß Valc»» ^56,666 Thaler aus dem Lande gezogen habe, und ob sie selbigen nichts desto weniger abzugsfrei laße»
Absch. 126, 8 1. ß 226. 171i>. Die evangelischen Orte nebst GlaruS und die katholischen Orte jPN'äP ^wie früher auS. Lucern bemerkt, daß Valcnte Conti, obgleich zu Mailand ansäßig, doch nochLauiS sei, seine Steuern, wie andere Vicini, bezahle. Man erachtet für nothwcndig, dcn Obrigkcite»