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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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Grafschaft Baten, 995

»Nd^ ^ Stand niemanden »»»getröstet hingehen lasse,wer sich hinter ihrem Stande anmelden thügc",^ ^ ^ er auch die im Badcncrgcdict befindlichen Armen und Kranken in Eonsideration ziehe. Absch. 65,I! 129, 171i> In Betreff der Versorgung der Armen, Prcsthaftcn und armen Waisen kommt mandaß der Landvogt in erster Linie nach Amtsrcchtcn die nächsten Anverwandten dazu anzuhalten habe.z>v^ uicht im Stande für die Verpflegung zu sorgen, so soll er dieselbe der Gemeinde überbürden undGilt' ^ selbige von den Ncrmöglichcrn der Kehr nach übernommen oder daß eine Anlage aus die»iid ^ der Unterhaltung derselben gemacht »verde, Ist dicS nicht möglich, so soll den Gerichts-, Zins-

^'^)erren anempfohlen »verde», diesen Hülflvsen unter die Arme zu greifen. Dieses Gutachten »vird^ ^^igkcitcu hintcrbracht. Absch, 138, 8 8. ß 13V. Z72i». Dieses Gutachten erhält die Ratification

G»I»!

ü'ird dein Landvogt zur Ercquierung cinpfohlcn. Absch. 159, 8 3. !! 131. 1723. AuS Anlaß »nchrercr

^^1>schl»nzcn zu Unterstützung armer Kranken »vird der Landvogt beauftragt, die sich vorfindenden armen^diken nach dem Abschied von 1718 und andern zu trösten, zu untersuchen, wie die Sicchenhäuser in derSchaft beschaffen und für wen sie gewidmet seien und von den Schwierigkeiten, welche sich der Aufnahme von^n»d^ ^ stellen, die h. Behörden in Kenntnis! zu setzen. Absch. 23-1, 8 7. ß 132. >72<i Dein

»ll,/^ ^ ^"strag gegeben, diese Untersuchung fortzusetzen. Absch. 219, L 6. 133. 1727. Der

»»cht völlig zu Stande gekommene Untersuchung der Siechen- und Armenhäuser^ ^ >728. Der Landvogt berichtet, daß das zurzachischc SicchcnhauS keines>t?v», Fremde zu logieren; das SiechenhauS in Kaiscrstnhl habe bloS

^dital von 1339 Gld. sainmt einem Mütt Kernen; zu Baden sei daSvornchinstc", cS unterstütze Anne

eh, nur eine Herberge sei, um Fremde zu logieren; daS SiechenhauS in Kaiscrstnhl habe bloS

Religion. Absch. 281, 8 7. ß 135. 1767 Sluf ein Ansuchen der evangelischen Pfarrer und

bo»

st»»U»,?,

^lst Zunahme der Armen ein UntcrstützungSfunduS möchte gestiftet »verde», »vird der Land-

Vcsil einen Enrivurf vorzulegen, wie und woher ein solcher crciert »verde»? könnte, und waS für eine

ihr y, "^it cS mit den Gcmeindcgütern habe. Absch. 126, 8 17. ß 136. 1768. Die Pfarrer erneuernInsuch

"hält den

^iuchen schlagen vor, daß die Dccimatorcn in Anspruch genommen »verde» möchten. Der Landvogt^gt >' ein Gutachten darüber einzusenden. Absch. 112. 8 8. ß 137. 1761». Auf daS von? Land-

ljxh^^^^te Gutachten hin »vird folgender Entwurf den Hoheiten zur Ratification hintcrbracht: Von säinint-deg ^ /"">atorcn in der Grafschaft Baden (mit Ausnahme des Stiftes KöirigSfcldcn, dcS Klosters Wetting?'»? u»?d^VeudBade»?, »vclchc bereits ihre Wohlthätigkcit bezeige»?) habe?? die cii?hci»??ischci?, welche auch mitTjm ""'ugen beschwert sind, wie die Propstei Klingnau, Sioi?, Lcllggcrc»?, die Propstci WiSlikoscn ?n?d daS»vch ^ Stuck den? Landvogt zuzustellen; hingegen die außerhalb der Grafschaft gesessenen

^e>u K ^'»Üist Eo»?stai?z, Beuggcn, daS Kloster Muri, »vclchc alle ihre Einkünfte wegführen, 1 Schl. vo»?^häl» La»?dvogt soll das freundlich an sie gelangen lasse»?. Reicht dieser Beitrag nicht hin, so

tvilij^,^" andere Mittel vor, namentlich jährlich an einem gewissen Tage ii? alle»? Gemeinden eine frei-glej^ ansammeln zu lassen. Die glarnerischc Gcsai?dtschaft räth an, den Deciinatorcn gegenüber nicht

^»dv s?n,dern zuerst vorstcllungSweisc zu verfahren. Absch. 157, 8 11. ß 138. 17Ä<». Da der

de ^zcigt, daß die Geistliche»? mit diesen? Projectc einverstanden seien, erhält er den Befehl, dasselbe^ ^"^"orci? mitzutheilcn u»?d zu suche»?, sie dafür zu gewinnen. Absch. 171, 8 4. >! 139. 17 <1 Unter^'»e» u»?d GrundzinShcrrc»? »nacht bloS der Cvi?»nc»?thur zu Bilshausen, Graf vo»? Frohbcrg, i>»?

dachte ^ Bcuggc»? Opposition. ES »verde?? demselben Gegenvorstellungen gemacht. Die 1739

ertheilung soll den gn. Herren und Ober»? zur Dispositiv?? in den Abschied genommen »verde??, und

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