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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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943
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Grafschaft SarganS, 943

""r unter der Bedingung zugegeben habe, daß immer ein Pfarrer aus seinen Geistlichen gewählt werde.6 Protestiert gegen jene Befreiung der Atzmooser von ihrem Versprechen und erklärt, daß, wenn man darauf^stche, das Geschäft vor seinen allgemeinen Landrath werde gezogen werden, und daß man an die gemcineid-^iststjche recurricrcn und denjenigen Richter implorieren werde, welcher 4678 und 1679 der Pfründe

^ätschins halber ein Urtheil gefällt habe. Zürich und Bern behaupten dagegen, daß auch diese Pfarrei, wieandere in den gemeinen Herrschaften dem Landsfrieden unterworfen sei, und verwahren sich dagegen, daßrein evangelisches und RcligionSgcschäft vor einen katholischen Richter gezogen werde. Die beiderseitigenGärungen sollen dem Abschied beigefügt werden. Absch. 457, 8 21. ß 372. 17,ttt. Zürich und Bern^rrdcn von Glarus ersucht, die Atzmooser anzuhalten, den Kirchenbrief beförderlichst zu errichten, damit Glarus'ch wegen seines Beitrags erklären könne. Auf das Ansuchen der beiden Stände, GlaruS möchte sich so er-^n, daß die Atzmooser zufrieden sein könnten, widrigenfalls man denselben nicht abschlagen könne, auf landS-^dmäßige Weise einen Pfarrer sich zu suchen, eröffnet Glarus, daß eS jährlich 4V Gld. oder 8<1l) gute Gld.als ^ etwas Hinlängliches an den Kirchcnbau beitragen werde. Atzmoos eröffnet ebenfalls, was cSjährliches Contingcnt zahlen wolle. Es wird das Projcct eines Kirchcnbricss gemacht und all roffrenckum^uvinnien, damit beförderlichst Glarus eine Antwort ertheilt werden könne. Absch. 474, § 19. jj 373. 17 /1^^>gelhch Glaruö trägt darauf an, daß Abgeordnete von Atzmoos vorbcschicdcn werden, damit dieselben über" Stand der Pfrundstiftung und der Collaturstrcitigkeit berichten und man sehe, ob eine gütliche Ucbcrcinkunft^ j Sollte eine solche nicht möglich sein, so würde der Gesandte dann seinen weitem Befehl erfüllen.

^ ^'landtschaft erwartet noch ihre Instruction und kann einstweilen zu einer solchen Berufung von Abge-kcin^" Hand geben. Absch. 482, 8 22. ß 374. 17,11 Evangelisch Glarus erklärt, daß es sich zu^ höhern Beitrag anheischig machen könne, als derjenige sei, welchen es 1740 versprochen habe, und vcr-diese ' ^ ^ Atzmooser, welche sich unterdessen den Vicarius definitiv zum Pfarrer gewählt hätten,^ Widersetzlichkeit mit Nachdruck geahndet werde. Zürich und Bern entgegnen, daß die Atzmooser mit demscheuen Beitrag sich nicht gctröstcn können und nur auf ansehnlichere Versprechungen hin sich anheischigdes B ^ ^^en, einen Pfarrer aus den glarnerischen Landleuten zu wählen; sie ersuchen Glarus um Erhöhung^ utrages. Den Abgeordneten von AtzmooS, welche vvrbeschicdcn worden waren, wird die unbefugter>hn^ ^ergsiioinincne Wahl eines Pfarrers geahndet und nach Austritt des glarnerischen Gesandten werdenstru" ^^h^juugen zu einer gütlichen Uebercinkunft gemacht. Den Abgeordneten macht eS aber ihre Ju-vdxx »löglich, darauf einzugchen, sondern trägt ihnen auf, entweder einen höhern Beitrag zu erzielen,

Berns

V 4,^44141s 44Ng44^44^4N, I«.'I14'44I1 »441^4 44/N4I1 4414s, 4I14t4'4U44 44t4VI4 4/V4/^4t4 ^,4444444j g44 44H4444N,

" Gestattung einer landsfriedmäßigen Collatur zu erhalten. Dennoch entwerfen die Gesandten Zürichs'l>n d vollständigen auS den Projcctcn von 1733 und 1740 hervorgegangenen Kirchcnbrief, legen

^lle»^ bei und thcilen ihn den Atzmooscrn mit, damit sie sich über denselben erklären. Außerdem

und Bern dem glarnerischen Gesandten vor, daß sein Stand den Beitrag erhöhen möchte, undbaß man dem gegenwärtigen Pfarrer noch mehrere Jahre Zeit geben möchte, sich um eineb°» «5,^^ ""'zusehen, während dessen die Gemeinde daö Pfarrhaus zu erbauen haben sollte. Der Gesandte"Ms geht nuf die Erhöhung des Beitrags von Seite seines Standes nicht ein, nimmt das Angehörte

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von ""b ersucht Zürich und Bern, darauf bedacht zu sein, die Sache auf Grundlage des Abschieds

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" ms Reine zu bringen. Absch. 483, 8 21. >! 375. 17,t2. Abgeordnete von Atzmoos bieten als"""de«,kommm an: 1) eine ehrbare Behausung mit Kraut- und Baumgartcn; 2) 600 Klafter fruchtbares" ' W0 Klafter Weingarten, 20 Fuder Holz, 150 Gld. an Geld in der Hoffnung, GlaruS werde .?0 G d.