Druckschrift 
7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
Entstehung
Seite
930
Einzelbild herunterladen
 

<130 .'^Grafschaft SarMs.

antworten, daß dergleichen freche Unternehmungen ohne gefährliche Consequcnzcn nicht wohl zugelassen werde»können. Absch, 312, 8 9. jj 328. 17/12. Auf den Bericht, daß sich die Prädieantcn im Bade unterfangen,großen Gang öffentlich zu predigen, wird mit den Abgeordneten von Pfäfers gesprochen, daß sie das Zimnicdin welchem früher gepredigt wurde, durch Hinwegraumung eines Untcrschlags erweitern sollten, damit in de»»selben wieder gepredigt werden könne. Diese sagen es zu, Äbsch. 497, 8 kl. I! 329. I7/1A. Wegen dllPrädieantcn meldet sich nie»,and an ; die Sache wird daher unberührt gelassen. Absch. 596, 8 5,

,nM,>tk»H »iL .inN:« ,nr.chi',l<4a All', -.Mi?''"'"!? «m ffrsiL Ar ?jir ,Ni ,»i, s»r. kAby»"

1». Kloster.

m:r xil'N'.'ll. -Ei Nieic >-UZNii« ihilist sin, n'ist«ssiiff, i.iiil Iiis. iissiici» lift ffr-Ä ,^>>1

Ar hllf) mllr. nnr im. ?.-mr In» ittQ inSii,?A^,? u? ü'.' . mstw»'! uz

Art. 339, 172S. Prälat Ambrosius Moller wird in den obrigkeitlichen Schutz und Schirm ausgenommc»'

Absch, 232, 8 65. 331. 17ltU Der neucrwähltc Prälat Bonifaeius Pfistcr wird jn den obrigkeitlich^

Schutz und Schirm aufgenommen. Absch. 454, 8 51.

Der Mt und sciitd Gerechtsame. ''

Älrt. 332. 172tt. Dem. Ansuchen des Abtes, daß dem Landvogl der 'Auftrag gegeben wcrv^möchte, den ihm concedicrten Ortsstimmen nachzuleben, wird entsprochen. 'Absch. 298, 8 37. 'ch I! ^

' A'7 inN'-« t.'.üi ' >. ' i -ufti -Nim tillft d.'A'

") Schwyz halte 1. März 1721 dem Abte erklärt, daß es ihn bei den ihm von Heinrich IV. und Friedrich Barbarossa ertheiüß!Privilegien schützen wolle, nach welchen die Mineralien dem Gottcshausc gehören sollten. Den !n Jännar l 72!) stellt Sch^, dem Abte ein Instrument, wie Lneern utio Uri, alt«, itl tvelchcm dessen Rechte und Gerechtigkeiten zusammengestellt stü».-,' (Lanocsarchiv Schtvyz. Lade Psiifers) lind bestätigt dasselbe später 5. Mai I7S). (Landraihsbnch von Schtvyz.), stimme von Lucer». Nachdem 172b,, 19, Juli, denr Abt von Psäsers ein neuer Schirmbries voir den Schirmorten ftch'rwordeie war, schickte der Prälat nach Lncern semen EanZler >nit den belressendeti Briefen und Ziegeln, mit dein auch än ^übrigen Schirmorle gestellte» Anstichen, die jn denselben begründeten Rechte, Freiheiten und Gerechtigkeiten des Abtes pst,.,heiligen. Ein Ausschuß untersuchte die vorgelegten Briefe und den 28. Mär^ 1729 stellt dann Lneern dem Abte voneine Ortsstimme solgenden Jnbalts ans: l) Grenzen, wie dieselben Istöö von den die'Grasschast -Sarg eins. regierenden /-!' ,zu Baden und UM durch Landvogt Hvsli erläutert icnd bestätigt worden.Bon dem Wasser Saar, so in Rationen hcreüchder Saar nach bis auf die Höhe'hiiranf nttd von da gegen den grauen Hörnen zu im Tarsolktobel in den Bach abhin,Lach iiach bis in den Tammdach, da, ein Marchstcüt sollte stahn,.ist aber aus unser Seiten in die Hohe gestellt; jernerTaminbach nach hinein bis in die Särdonna in Eakvclseil, von Sardonna bis in den höchsten Gral Triftet, von Tristes,,5Grat nach.hinaus bis -Nemozentobel und Görbsbach, so aus dem Felsen ausfließt; -vom Görbsbach bis in graueda ein Markstein stahn sollte, von da hinaus bis auf Gallanda und Maltonkopf, von da dem Grat nach abhinwärtS bw 5Lagcznn bis zit hinderst in die Furketl. da man von'Vkz. abbin siebt, »itd von da bis an die Stcinwand, dcrselbctt Stcinch^,nach hinaus krumm unr, so, weil, da.es gerade gegen .der Scheidtannen zeiget, von der Scheidtannen de» gesetzten MarchsstHj.znach bis auf Bizelonen zn dsti'Gstffcrgischlencii, von da bis ans Spigeregg und von Spigercgg den höchsten -Glakm nach ^in dm Rhein abhin und ,dem Rhein nach abhm hch au Schollberg ur die Saar und der Saar nach bis wieder in -zur Saarfall, dann zwischkn den'oltgeNannlen Enden,'Aieleei iliw' Märchen keiite Grasschast ist." Innerhalb dieser Gn'M,glaubt Luccrii nach Eiiisichtnahnie der Bricfe,nud Swg,ct gehörten dem Abte und dessen Gotteshans eigenthümlich die bis «Sr.genossene Jurisdiction, Ge'richtszwang, Obrigkeit, Gebiet, Fischenzen,' Jagdbarkeit', Zehnten, Weiden, Allmend, Wälder, SftpGleit, Herrschaft, Zwing und Bann, Und waö Nanien hat einer Herrschaft über Lcut und über Gut, bewegliches und wwegliches. Jlem die Mstreralien, Goltz, Silber nttd Erzgruben, Schissfahrt am Rchcin die Fach im Rhein zn schlagen, , .wicht nno Maß, 'Schinden und Bachen:' Krämer und Markt, das Tavcriienrecht/Fäll und GW, Pferd-, Trag- und Radordw ^Mannschaft, Eiiizügling, Abzug, tzgS.ßu» ssxU.und jus mopejdsnsii. Item die Gcrichtshcrrlichkeit, Richter und,Gericht,und Stab, Mandate/Gebbl und Verbot, Siraffn niid Änßest bis' 'än das Malefiz, exsvvutivv mit Thurm, 'TrNllcii' st»»licher Berbannisjsrting'ans seine>>,-Grenzen, also daß laut Oefsvmig Abt UlricbS von 1ll29 und.Hofrodel von lllZtz vo»Weyen- und BuMgerichten. so durch datz.ganze Jahr gehalten werden, die Appellation allein ml estmvrom ^bdstis gehe^ Mdabei bleiben soll. Es soll auch unser Landschkeiber imd Lanbweibvl Pvn Särgästs bei dein Meyengericht und Büßentag " zerscheinen, weil der Abt seinen eigenen Gerichtschreiber und Gerichtsweibel hat; ein jeweiliger Landvogt aber soll von Schutz .jcschirm wegen dem Lußenlag beiwohnen, diewcil er von den Slrascn und Bußen laut Mannznchtrodels den dritten The»,drei Tage des Meyengerichlö aber zwei Theilc zti GchirmgAd hat. Wann aber malefizische Fehler innerhalb oben gen»» 5Grenzen sich ereimien (die OrtSstimme zählt dieselben zit Benncidintg aller Streitigkeit namentlich aus), so soll er nach >>lErjorschnng des FphlerS angeheuds den Slad-von sich legsit, dculn nicht, meitsr handeln, sondern einem jeweiligen Landvog ^SarganS Zolchen Uebelthäler abzglstrasen überaitttvorlen. So osl es zum Fast konlmt, sollen Aste, die in diesensitzen »ildAvohiü»; dem Abt lstm.'Hosiodol voitlstnÄ) und'SKetliS'SpliÄhbrres'vonS-kSK huldigen und Zil seinetn Genast