nes großen Volkes angemessener gewesen, wenn die konstituir-ten Gewalten sich mit der bewaffneten Macht nach dem Pal-last der Thuillerien begeben, und Ludwig 16. folgende Er-klärung gethan hätten: „Konstitutionsmäßiger König, deinzweideutiges Betragen erweckt unter den guten Bürgernviele Besorgnisse. Deine Flucht hat man dir großmüthigverziehen; du bist aber deswegen um nichts anhänglicher andeine Pflicht geworden. Man versichert, dein Schloß sey ineine solche Verfassung gesetzt worden, daß es eine Belage-rung aushalten könne; du seyst entschlossen, das Zeichen zueinem Bürgerkriege zu geben. Wir wollen die Sache genauuntersuchen. Bist du unschuldig, so wollen wir deine Ver-läumder nach der Strenge züchtigen.“Hätte man dann die nöthigen Untersuchungen angestellt,und die Beschuldigung gegründet befunden, so hätte manihm sagen können: „Du läßt uns wegen deiner Treulosig-keit igen Zweifel mehr übrig. Folge uns in die gesetzge-bende Versammlung; dort sollst du deine Entthronung ver-nehmen. Du bist es nicht länger werth, über eine biedereNation zu befehlen. Verlaß den französischen Boden, duund deine ganze Familie, Orleans dabei ja nicht zu ver-gessen; ein Mensch wie der soll deine Stelle nimmermehrin Besitz nehmen. Frankreich ist von diesem Augenblick anein Freistaat. Wir wollen uns eine neue Konstitution geben,welche sich besser als die bisherige mit, der Würde einesfreien Volks verträgt.-So hätte es am 10. Aug. 1792 hergehen sollen; unddie Departemente würden diesmal das Betragen der Parisereben so wenig gemißbilligt haben, als am 14. Juli 1789.Durch eine so weise und feste Mäßigung würden wiruns als die erste Nation der ganzen Welt gezeigt haben; und
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