Juli 1743.
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Confcrenzcn der evangelischen Städte und Orte während der gemeineidgenvssischen Tagsatzung
im Juli 174a.
ITtaatSnrchiv Züri» I
Gesandte: Mühlhausen ist nicht vertreten.
». Der allgemeine Bei-, Fast-, Büß- und Danktag wird aus den 12. September angesetzt. 8 1. I». Steuernwerden'bewilligt: 1) den beiden marinierten Gemeinden Grönenbach und Herbiöhofen .200 fl,; 2) demPfarrer und Schulmeister zu Christian-Erlang 130 fl.; 3) der reformierten deutschen Gemeinde zu Mariakirch200 fl; 4> der reformierten französischen Gemeinde zu Mariakirch 100 fl.; 5) de», reformierten Pfarrer zuReu-Bärenthal 200 fl.; 6) den beiden reformierten Predigern zu Friedrichsthal und Karlsruhe je 100 fl. «Schaff-Hausen bethciligt sich an der Steuer für Friedrichsthal nicht.) 7) Der reformierten Gemeinde Baircuth 100 fl,-;8) den reformierten Gemeinden zu Speyer und WormS je 100 fl.; 9) den Kirchen- und Schuldiencrn in derChurpfalz 300 Thlr.; 10) fünf picmontesischcn und drei ungarischen Studenten 836 fl. fStadt St. Gallenträgt nur 60 flMci.j' 11) Dem reformierten Prediger zu Neurcuth 100 fl.; 12) den cvangelisch-rcformicrtcnGemeinden in Groß-Polcn und polnisch Preußen 20» fl. Zürich und Bern sage» ihren Beitrag zu, die übpigcnGesandten sind ohne Instruction und lassen es bei ihren Aeußcrungcn in den Abschieden der letzten zwei Jahrebewenden. 13) Auf das Ansuchen des Frciherrn von und zu Schorrcnburg den cvangelisch-reformiertcn Ge-meinden in der freien rcichsritterschaftlichcn Herrschast Dör und Teschenmoschel für Kirche und Schule einfür allemal 400 fl; wird aber all rokvienllum genommen, auch von Schaffhausen, welches sonst,Instruiertist, davon zu abstrahieren. Für 7, 8, 11 verweigert Schaffhausen, für 7 St. Gallen, für 8, ZI Appenzellseinen Beitrag «Siehe S. 7.« 8 2 bis 14. v. Von Zürich und Bern wird die zuversichtliche Hoffnung aus-gesprochen daß sich die übrigen Orte nicht entziehen werden, für die Unterhaltung der pragelanischen Glaubens-genossen welche ehedem nicht hatten transportiert werden können, Beiträge zu liefern, da die holländischen Stcuer-gelder völlig aufgezehrt seien. Die übrigen Gesandten berufen sich auf ihre in den letzten zwei Jahren er-öffneten Gedanken und erklären, ohne Instruction zu sein. 8 16. Zürich eröffnet, daß nach der astronomischen(cyclischen) Ausrechnung im Jahre 1744 Oller» acht Tage früher als nach der gregorianischen fallen werde,und wünscht, daß die evangelische Eidgenossenschaft dieselbe, wie es 1724 geschehen sei, wieder mit den evange-lischen Rcichöständen -feiern möchte, welche auch diesmal der cyclischen Berechnung folgen. Bern, Glaruö,Basel Appenzell und Stadt. St. Gallen sind ohne Instruction und referieren; Schaffhausen stimmt für ZürichsAntra z Die referierenden Stände werden ersucht, ihren Entschluß beförderlichst Zürich kund zu thun, damitden Buchdruckern der Befehl zu einstimmiger Einrichtung der Kalender gegeben werden könne. «Die meistenStände stimmten Zürich-bei. S. Grafschaft Baden 453.) 8 17. e. Bern stellt den Antrag, daß in Zukunftan die Pathcngeschcnke jedes Ort zu gleichen Theile» beitragen soll, wie es auch schon mehrmals geschehen sei;sollte dies, von einzelnen Orten nicht eingegangen werden, so sollen auf das Pathcngeschenk nur die Wappenderjenigen Orte gesetzt werden, welche gleichviel dazu beigetragen haben. Die Gesandtschaften von Zürich,Basel und Schaffhauscn nehmen den Anzug all .ek.-onllnm. Glaruö und Appenzell wollen sich lediglich anden 1673 errichteten, 1674 ralificicrtcn und 1694 aufs neue bekräftigten Abschied halten und sich nicht zuMehrerin verpflichten; in Beziehung auf den zweiten Thcil des Anzugs sind die Gesandten der beiden ersten