— 52 —ihr des Abends und brachte die Nachricht, die Besatzunghabe am Morgen kapitulirt und sey mit Waffen und Ba-gage aus dem Schlosse abgezogen; Dusaillant habedasselbe in Besitz genommen, und auf den Thürmen wehedie weiße FahneDurch die Einnahme von Tannes wurde die eine Ver-anst ltung des Direkteriums überflüssig; um so mehr Nach-druck konnte es der andern geben. Dis achthundert Mann,welche zur Ravitaillirung von Bannes bestimmt gewesen wa-ren, wurden nun fast alle zu Verstärkung der Posten ge-braucht, die in der folgenden Nacht ausgestellt werden soll-ten. Auch Vaus erhielt einen Zuwachs von Truppen.Diese Stadt, welche drei Viertelstunden von jenem Schlosseabliegt, hätte den Aufrührern einen festen, furchtbaren Hal-tungspunkt gewähren können. Alle Soldaten des Heerswaren über die Wegnahme von Bannes erbittert. Die Na-tionalgarden aus der Gegend von Joyeuse, welche erst an-geworben worden waren; konnten sich schlechterdings nichtmäßigen. Sie fiengen an diesem Tage zwei Spione auf,und erwürgten sie auch ohne alle weitere Umstände.Die Verwalter des Departements des Gard sahen sichnur als Verbündete an und verordneten, daß der größteTheil der Truppen, welche sich zu St. Ambroix befanden,erst am folgenden Morgen gegen St. Andre vorrücken sollte;Der Ueberrest der Kolonne sollte auf Berrias marschiren,und sich bei diesem Dorfe mit den Truppen des Ardeche-partements vereinigen.Dieser Plan wurde des andern Morgens am 11. Jul.ausgeführt. Dreizehnhundert Mann brachen von St. Am-broix auf und rückten gegen St. André vor. Aber Du-saillant hatte auf dem Gipfel des Berges St. Bres, zu
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