515.) Weil man durch eine, in Le=Pui gelegte Besatzungvon 2tausend Mann die angränzenden Theile von Forezund Auvergne im Zaume halten, und dann wegen derfernern Unternehmungen im Vivarais und Langue-doc unbekümmert seyn könnte.“Ein Paket ward von den, in Bannes liegenden Land-reutern aufgefangen. Diese braven Bürger hatten sichgleich auf die Nachricht von einer Zusammenrottung zuSt. André, mit dem Friedensrichter Channac dahin aufden Weg gemacht. Sie mußten ein heftiges Feuer derEmpörer aushalten, nahmen ihnen aber doch drei Gefan-gene ab.Das Paket enthielt unter andern einen Aufruf an dieBewohner des südlichen Frankreichs. Dasjenige, was wirbereits aus dem Vorhergehenden wissen, wurde darin weit-läuftig auseinander gesetzt. Die Ankunft eines der Prin-zen und das nahe Einrücken der fremden Heere wurde an-gekündigt; man forderte alle gute Franzosen auf, sich fürden König und die Religion zu bewassnen.Die große Ausdehnung dieſes Komplots erheiſchte diekräftigsten Gegenanstalten von Seiten des Direktoriums.Sie wurden ſogleich getroffen.Es wurde nämlich beschlossen, daß in der folgendenNacht achthundert Mann zwischen Assions, Chambonas undandre Orte der Gegend vertheilt werden sollten. AlleMaßregeln wurden dergestalt genommen, daß, in der näm-lichen Nacht, eine gleiche Anzahl Truppen in fereirtenMärschen vor Bannes rücken sollte; um, unter Begünsti-gung der Dunkelheit, Lebensmittel für vier Tage und einekleine Verſtärkung an Mannſchaft in das daſige Schloß zuwerfen. Ein dort kantonirender Landreuter kam um vier4*
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