September 1735. 558
Nttiger Zeit zu viel Scheidemünze geprägt Hube, erklärt, daß es „Ur so viel geprägt habe, als z» noimncruiigseines Co.nmerciuins und Abhaltung der geringen, Rcichsmünzen nöthig gcwcjen sei, und versichert, daß seineHerren hierin alle Bescheidenheit gebrauchen werden. Ucbrigcns ist es über d,c,e» zweiten Punct und^ssc» Speeialitätcn ohne Instruction und referiert. 8 1- D Ä" Beziehung aus die geringhaltigen Gold-»»d Silbersortcn und andere kleine Münzen hat man das srauenfcldische Gutachten, welches in""nn gänzlichen Verbot besteht (dasselbe war bereits in ven meisten Orten und in den gemeinen Herrschaften"ublicicrt worden), für höchst nothwendig erachtet, zumal da eö sich in Folge von Untersuchungen hcrauögc,tellt>>ai, daß die 10 Gld. und 5 Glt. haltenden deutschen Goldstücke und andere RcichSmünzen an Korn undSchrot ganz unsicher sind und aus diesem Grunde nicht auf einen geringer., Valor gcwerthct werden können.Schaffbauscn und St. Gallen erkläre», daß sie trotz ihrer vielfachen co.nmcreicllcn Verbindungen mit de», Reichew.noch hiezu eoneurriereu werden, so weil es ihre Convenienz auch immer zulasse. Sollten künftig neuePforten in Gold oder Silber zu.» Vorschein komme», so wird die Verabredung getroffen, daß jeder Stand,'velchcr dieselbe» zuerst gewahr wird, sie sofort probieren lasse und die übrigen Stände von dem Resultat die.er^vbe in Kenntnis, setze, dan.it .»an gemeinsam sich bereden könne, ob und zu was für eine.» Werthc man^'selben de» Ems gestatten wolle. 8 5. 1) Bei der Besprechung der Evaluation der Gold- undSilbcrsorten zeigen sich ganz unübersteiglichc Schwierigkeiten, da die aller Orten in gemeinem Handel und^"Ndcl eingerissene unproportionierte Erhöhung einiger Gcldsortcn die Beibehaltung andrer aus dem ihnen vonObrigkeiten gesetzten Valor allerdings unmöglich macht. In Betracht dieser Schwierigkeiten wird es am^"lichstcn erachtet, die Lage der Sache» den gn. Herren und Obern zu hinterbringen und den Entschluß dcu-"lbc» anhcui,zustelle» Der Entschluß der einzelnen Orte soll mit Beförderung Zürich eingesandt, der Ab-hiet auch den übrigen Orten mitgcthcilt und dieselben um Mitthcilung ihrer Ansichten ersucht werden. 8 7.
Echaffhause» eröffnet, wie viele Hindernisse in Ansehung der Einfuhr der Vietualien und namentlich desMastviehs aus ven, Reich, ..»geachtet cS vor einem Jahre bei», kaiserlichen Botschafter einen eigenen Paß geh^gewirkt babe ihn, ... den Weg gelegt werden, und ersucht, ihn, a» die Hand zu gehen, wenn es etwa derStände Assistenz in dieser Sache vonnöthen hätte. Dieser Anzug wird in den Abschied genommen, Schaff-te» aber aller Dienstbercitwilligkcit versichert. 8 8.
Zürich, Bern und Stavt St. Gallen.
Nachdem erst in den letzten Tagen Zürich und Bern, jedes besonders, zu Gunsten der Stadt St.te„ wegen ihres Kirchenbaues und der Kriegsanlage., an den Abt zu St. Gallen ein nachdrückliches Für-^"bcn erlassen hatten wird auf des Gesandten der Stadt St. Gallen angelegentliche Vorstellung ihrert Beschwerde von beiden Ständen Zürich und Bern ein gemeinsames Schreiben an den Abt entworfen
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""d de.» Abschiede zur Ratification beigelegt, in welche», derselbe darauf aufmerksam gemacht wird, daß er in^ obschwcbcudcn die Tractate mit der Stadt betreffenden Streitsache nicht wohl eigner Richter sein könne,
«sucht wird, entweder mit der Stadt zur Schlichtung des Streits nachbarlich zusammenzutreten oder zurAchtung des Streits von beiden The" und Maßregeln zu treffen, daß vo""tcrfaugrn, eingestellt werden. 8 8
^>chtung des StreitS von beiden Thcilcn entweder Stände oder Partikularen als Schiedsrichter wählen zu»
sich
. und Maßregeln zu treffen, daß von Seite der Gotteshauslcute die eigenmächtige» Erccutiönen, deren sie
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