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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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Fcbruar 1730. ZgZ

Rcpartition ein- für allemal zu ordnen; von den übrigen Ständen soll der Consens eingeholt werden. § 3.' 3» Beziehung auf die Angelegenheiten Bündcns und die daselbst befindlichen Abgeordneten beider Ständeeröffnet, daß letztere die Antwort der Gemeinden in loa«, erwarten; wenn aber die Bündncr selbst vcr-^'»Uen, daß deren Gegenwart bei ihnen nicht mehr nöthig sei, so möchten dieselben nach Hause zurückkehren;

^ aber die mindeste Bedcnklichkeit obwalten, so sollen sie beiden Ständen über den Zustand der DingeMündliche,, Bericht crtheilcn und deren weitere Befehle in Bünden abwarten. 8 4.

3««».

Cvnfercnz von Bern und Basel.

Aarau, 1. Februar 1730.

^Staatsarchiv Basel.Z

Gesandte: Bern. Johannes Stürler, deS kleinen Raths und Zcughcrr; Philipp Stürler, Alt-Comman-M von Aarburg und Präsident der Tabakkammrr. Basel. Samuel Merian, des geheimen Raths undZedent des kaufmännischen Direktoriums; NiclauL Harscher, deS großen Raths und Assessor dieses Direktoriums.Gegenstand der Verhandlungen bilden die vom Stande Bern geforderten Zölle. Eid-, bund- und^gionögenössische Begrüßung. 8 1. I». Von Bern aufgefordert, ihre Beschwerden vorzubringen, setzt Basels Gc-^' üchaft auseinander, wie sehr es im Interesse cincS Staates sei, die Zölle für die transiticrendcn Waarcn^^»ündcrn und dadurch den Transit zu gewinnen, und wie in den letzten Zeiten namhafte ZoUSvcrmin-»nd"^" ^ ^ vielen Ländern eingetreten seien. Wenn auch 1689 aus Anlaß der Beschwerde Zürichs^ Basels Bern versprochen habe, der Transitgüter halber nicht nach der Strenge des Tarifs zu verfahren,^ ^ien doch seitdem neue Zölle erhoben, alte erhöht und der Willkür der Zollcr freier Spielraum gelassen, jastien stehst allzugcschwind ConfiScationcn verhängt worden; die Folge davon sei, daß der Transit der Güter^) andern Seiten hin sich gezogen habe, während die Ermäßigung der Zölle durch den größer» Zufluß der^»utgüter reichlich ersetzt würde. Aus Berns Verlangen bringt Basel seine spccicllen Beschwerden vor.zu zwischen den durch das Bcrncrische lransitiercndcn und in demselben bleibenden Waarcn

^ Gunsten der ersten ein Unterschied gemacht werde; die Zölle in Morsec findet es zu groß, da sie oft das^°l'Pclte der Fracht übersteigen (sie bestanden aus dem kleinen Zoll, Portrccht, Kaufhauözoll und Geleit);»ich ^^dUlSzvll hält cS für unzweckmäßig, das Geleit für nicht mehr begründet in den jetzigen Verhältnissen,^ dlc Tarife seien allmählig durch eine Menge von Waarcn vergrößert worden. Vom Waarenzoll zu Wict-"ch und Aarbcrg und in der Stilli habe man früher nichts gehört. ES trägt darauf an, Bern möchte dieZolltabcllen mitthcilen, aus deren Grundlage die Sache zu behandeln sei. Bern weist durch die GeschichteErwerbungen seine Berechtigung zu diesen Zöllen nach. Das Zollrccht im Waadtlande habe cS juoo xl.ickij^»Herzogen von Savoycn, diese hätten cS furo emtioms von Kaiser Adolf an sich gebracht; daö Zollrccht,^ deutschen Landen besitze cS theils )»>« glmlii, thcils j»ro emlionm. Der Zoll von Aarberg sei ein von den»uiligen Grafen dieses Namens herrührendes (lroatnm, der Zoll von Wietlisbach, von den alten Grafen von^ ^Itcin herrührend, sei mit der Vogtei Bipp por inockum i-opaititianis an Bern gekommen. Der Zoll in^tilsi sei früher käuflich an die Acbtissin von Königsfcldcn übergegangen, und diese habe denselben zu derLotzen, Bern den zu Brugg bezogen habe; durch Säkularisation sei in Folge der Reformation das

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