November und December 1729.
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^»tvn Püntincr von Braunberg, Landammann und Landshauptmann; Karl Franz Schund, Alt-Landammann^ Landsfändrich. S ch wy z. Joseph Anton Reding von Biöercgg, Baron, Landammann ; Gilg Christoph^chorno, Landammann. Obwalden. Johann Melchior Stockmann, Landammann und Landshauptmann;^hanp Wolfgang von Wie, Landöstatthalter und LandSfändrich. Nidwaldcn. Johann Melchior RemigiusLandammann; Johanir Jakob Ackermanit, Ritter, Alt-Landammann und Landshauptmann ob und nidKernwald. Zug. Joseph Antoir Schumacher, Stabführer; Joseph Anton Heinrich, des Raths; Jv>eph^chikcr, Stadtvenncr und Landammann des innern Zug. GlaruS. Joseph Anton Tschudi, Landammann^ Alt-Landshauptmann; Johann Heinrich Martin, Statthalter und Alt-LandShauptmann. Base l. Emanuel^kner, neuer Oberst-Zunftmeister; Samuel Mcrian, des geheimen Raths und Präsident des kaufmännischen'kcctoriums. Frei bürg. Franz Peter Emanuel Fegclt, Schultheiß; Hans Heinrich Ponderweid, Alt-Zcug-^ll'ter Md dco Raths. Solothurn. Johann Joseph Wilhelm Sury von Steinbruck, Schultheiß; Hiero-^lilus Sury, Alt-Schultheiß; Peter Joseph Reinhard, Stadt-Benner; Peter Joseph Bcscnval von Bruiinstätt,Seckelmcister. Schaffhauscn. Johann Fciir Wepfer, Bürgermeister; Johann Kaspar Murbach,'Ttatt-^ und deS Raths. Appen; ell-Jnnerr Hoden. Johann Martin Gyger, Ritter, Landammann und""»erHerr; Karl Marian Guter, Statthalter. Außcrrhoden. Loreitz Wetter, Landammann. AbtSt. Gallen,^"»»s Antonius Freiherr von Thür», erster Minister und Hofmarschall; Joseph Anton Pünriner von Braun-3, des gcheimcir Raths und LandShofmcister. Stadt St. Gallen. Christoph Hochrütiner, Bürgermeister;"Ann Jakob Schärcr, Schaffner und des Raths. Wallis. Johann Fadian Schinncr, Pannerherr; Franzi"bh Burgener, Zehntcnhauptmann; Christian Rotten, Landvogt. Biel. David Lambelct, Stadtvenncr und^ 'staths; Peter Wildermet, Alt-Scckclmeistcr und des Raths.
Der französische Ambassador, Marquis de Bonnac, beruft aus Anlaß der schon früher den Ständen»"Zeigten Geburt eines Kronprinzen (.Dauphins), im Namen seines Königs Ludwig XV. „sämmtlichc löb-"nd zugewandte Orte" thcils zur Thcilnahmc an den aus Anlaß dieser Geburt veranstalteten Fcst-' "'u, thcils um wegen Erneuerung des zwischen Frankreich und der Eidgenossenschaft 1663 errichteten, seitAcren Jahren zu Ende gegangenen, 1715 nur von einigen Orten erneuerten Bündnisses zu unterhandeln,"nl/ ^ eidgenössischen Begrüßung bcgicbt sich die ganze Versammlung, nachdem durch den Seckclschrcibcr^den Großweibcl von Solothurn um Audienz angehalten worden, zu dem Ambassador und wird von denäcren und Secretairen an der Hofpforte, vom Ambassador auf der Treppe empfangen. Der Burgcr->»td ^ Äscher trägt eine „ausbündig zierliche" Beglückwünschung vor, giebt die Versicherung der wahrensie , ^^"sgcnösfischen Ergebenheit und ersucht den Ambassador um die Fortdauer sciitcr Propension gegen^gciwssm. Gcgencompliment von Seite deS Ambassadors. Abends Feuerwerk. TagS darauf (1. Dcc.)"Masel, ß 1. I». (1. Decembcr.) Der Ambassador zeigt an, daß er seine Proposition zu halten^ iche. A,ss den Autrag Luecrns wird beschlossen, denselben nickt, wie früher, durch acht Gesandte, sondern,!"iskr^^ Unterschied zwischen einem PlcnipotentiariuS oder Envoyö und einem Ambassador zu machen (derPlemporentiarius, Präkat von St. Blasien, und der kaiserliche Envonö von Rcichcnstcin waren vonZ^^""t>ten abgeholt worden), durch zehn Nachgesandte abzuholen, d.h. von Zürich, Bern, Luecrn, Uri,^"terwalden, Zug, Basel, Freiburg, Solothurn. K 2. « . Die Abgeordneten der Stadt Mühlhauscn> i>ür ob die Gesandten nicht zugeben möchten, daß sie, da das Geschäft die Erneuerung des Bundes
^vll/ ^ tvclchcm sie auch Theil hätten, den Vortrag des AmbassadorS bei der Session sitzend anhören ; nach^t>ng desselben wurden sie sogleich abtreten. Zürich will das Ansuchen gewähren, da die Tagsatzung an