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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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September 1729 bis Januar 1730,

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Und der Bundespräsident ist der Ansicht, daß, da der XGerichtenbund auch angenommen, der obere Bund gc-'" dem Bundesbrics sich werde unterwerfen müssen. Der Landrichter hingegen ist der Ansicht, daß in der-^ichm Fällen und Particular-Bundesangelegenheiten ein Bund nicht übcrmehrt werden könne, will seine Gc-uu»iden von dem Verlauf der Dinge benachrichtigen und deren Vcrhaltsbefehlc erwarten, hofft aber, daß die^kmeinden auf den Frieden abzielende Gedanken haben. Der Bundeslandammann glaubt, daß der obere Bund^ Bundesbries der Mehrheit sich unterwerfen werde, und daß daher der Friede so viel als hergestellt sei. Nach"Heilung der Verhandlungen an die Gemeinden des ober« und des X Gcrichtcnbundes wird dieser Congrcß be-^uf den December versammelt sich der Kongreß wiederum in Chur und legt den Gesandten das0ultat einer nochmals vorgenommenen Abstimmung über ihren Einschlag (U) vor. Im obern Bund stimmtenHue Bedingungen dafür 9, dagegen 10, 2 Stimmen sind ausgeblieben; im GotteöhauSbund alle

^>n»nen (22) dafür, im XGerichtenbund alle theils ohne, theils mit Bedingungen dafür. Die Gesandtenden Häuptern den Wunsch ausdrücken, sie möchten sich durch einen freundlichen Vergleich vereinbarenehalten zur Antwort, daß die Häupter gemeiner drei Bünde der Meinung seien, daß die alte Ruhe und'ugkeit unter den drei Bünden bald werde vollkommen hergestellt sein. Auf dieses hin senden die Gesandten"'Uu ausführlichen Bericht in ihre Orte und erhalten von da die Erlaubniß zur Rückkehr. Unter deitr 21./'Mar zUgcn die Gesandten dem Bundespräsidenten zu Händen der drei Bünde ihre baldige Abreise durch^vciben füge,! ihre Ermahnungen zu Friede und Eintracht bei und hinterlassen dem Bundespräsidcn-authentisches mit ihren Unterschristen versehenes Eremplar des nun angenommenen Einschlags (N). Vorr Abreise übergiebt der Bundespräsident den Gesandten ein Schreiben, in welchem er seine begründeten^üel ausspricht, daß Ruhe und Friede wirklich hergestellt seien. Die Gesandten nehmen diese Erklärung als^ von ihm persönlich, nicht im Namen deS GotteshauöbundeS gegebene an und ermahnen nochmals zum^Ucdeii. Den 23. Januar reisen sie nach empfangenem AbschicdScompliment von Seite der drei Bünde und^tadt Chur ab, von Abgeordneten derselben und von 20 Reitern bis an die Grenzen begleitet.

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^^chnuugsconferenz der die Vogteien Schwarzenburg, Orbe mit Tscherliz, Graudson und

Murten regierenden Stände.

Marten, 2V. bis 28. September 1729.

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Ns ^^andte: Bern. Gottlicb vonDießbach, Scckelmcistcr welscher Lande nuid des täglichen Raths; Samuel°^vt, täglichen Raths. Fr ei bürg. Hans NiclauS Griset von Forcl, deS inncrn Raths, Alt-Zeugherr

^e^ucktc Actenstiickc zu diesen Streitigkeiten sind dem Abschiede beigelegt l) ein Abschied oonprwsiävnt nnd^Mintlichcn Nathsbottcn eines Lobl. GotteS-Hauö.PundtS allhicr zu Ehi;r bei einander versammt; st.st. ^ November 1728."Gemeinden nebst Doeumenten, betitelt: Knrher'Entwurss oder Lxtraot und Lomponstinm der Rechtsammcnen, so ein- Gottshauß-Pundt gegen allhicsigcm Bistmn hgt >l. s. w. 2) ?lbschicd der Häuptern nnd sambtlichcr Naths-Boltcn dcßrwt! ^'ern: nnd X Gerichten-PundtS, in Maycnfeld Bcy-Täglich versambt. ^ December 1728. 3) Abschied der Händleretwelche» der Näthcn des Lobt. Obern und X. Grichten PundtS in Fhnr versambt. st.ii. 2 Mai 1729. sEinc Vntgeg-u>g «eis kurzen Entwurs n. s. w. kam heraus unter dem Titel: Eröffnung der Wahrheit, welche von einem nnparteyn. dulriotischen Gemiith der gcsammbt-ldblichcn llopukliv gemeiner drcy Bund in Höchen Ustutiu über den ziublicicrten Enl-«. s. w. zur allgemeinen Wohlsarth vorgestellt wird. 1729-s