October 1723/ ZZ7
k» des DomcapitelS zu Sillen. Johann Joseph Blatter, Domherr, procura,or generalis und Pfarr-er des Domstifts Sitten. Sitten. Jakob Arnold von Kalbcrmatten, Ritter, Alt-Bürgermeister, Groß-^^tlan und Hauptmann der Stadt und des Zehntens Sitten.. SiderS. Joseph Courtcn, Groß-Castlan.
Franz Joseph Alet, Pannerherr. Raron. Ignatius de Scpibus, Zchntcnhauptmann. Visp. Johann»ton Blatter, Alt-Landvogt und Zehntcnrichtcr. Brig. Christian Franz Wegcner, Pannerherr und Alt-Guber-üvr. Gombs. Petrus Maria von Riedmattcn, Alt-Landvvgt und Meyer. — Gesandte der VII katho-Orte. Lucern. Franz Placidus Schumacher, Stadt-Seckelmeistcr; Franz Joseph Mcycr, Landvogt.
Schmid von Bellickon, Landammann und LandSsändrich; Joseph Anton Püntincr von Braun-Alt-Landammann und Landshauptmann. Schwyz. Gilg Christoph Schorno, Ritter, Landammann;^'Ph Anton Reding von Bibercgg, Baron, Alt-Landammann; Joseph Franz Rcding von Bibcrcgg, Alt-^tiinnann und Zeugherr. Obwalden. Johann Melchior Stvckmann, Landshanptmann und Statthalter,walden. Johann Melchior Remigius Lussi, Landammann. Z u g. Fidel Zurlaubcn, von Thum undRitter, Landöhauptmann der freien Aemter und Alt-Ammann; Leontius Anton Weber, des^ Johann Peter Nußbaumcr, des Raths. Frciburg. Franz Peter Ignatius Lanther, Stadtmajor;hei/^ Raths. Solothurn. Johann Joseph Wilhelm Sury von Steinbruck, Ritter, Schult-
> Peter Joseph Baron von Bescnval, Ritter und Stadtseckclmeistcr.zgRäch der eid- und bundcsgcnössischcn gegenseitigen Begrüßung verlangen die Gesandten der Republik' t>aß vor der Erneuerung des alten ewigen Bundes, Burg- und LandrechtcS zu allseitig besser». Ver-lost und Sicherheit über folgende drei Puncte, durch welche aber der Bund und die übrigen Tractatc
Ändert bleiben und die Bundescrncucrung nicht gehindert werden sollen, eine Erläuterung gegeben werde:, wo
der vir . """" -
katholische» Orte und der Republik Wallis", geben aber keine weiter gehende Auslegung zu, daß
wollen diesen Bund geschlossen wissen „nur zur Bcschützung und Erhaltung der Region und Religion
iiel^ auch aus die Beschützung der Bundesgenossen der VII Orte oder der unter deren Protection
' ^ Lande auSgeoehnt werde. 2) Sie meinen zu wirklicher Hilfe und „Zuzugölcistung in künftig sich er-^uideu Rupturen nicht verbunden zu sein, sie seien denn zuvor versichert und wohl vergewissert, daß alleAcholische» Orte auf solchen Erfolg einträchtig für die Ruptur, Mithaltung und Mitwirkung gemeinsam-em ^^Pkssscn, und daß ferner die Ruptur nach den, Pfad der Bünde mit gemeinsamem aller VII katho-e» ^ auch unser» (von Wallis) Ratheö wohl überlegt und erkannt sei. 3) Sie wünschen, daß der
alten Bunde zugelegte Artikel, kraft dessen, wenn die Katholischen mit den Unkatholischcn in Zcrwürfniß gc-
"kilche,.
unter waö für, Prälcrr eö auch innner sein möchte, cS alle Zeit als ein der Religion anhängiges
l^ast angesehen werden solle, der aber den protestantischen Eidgenossen großen Unwillen erwecket, mit ge-lhrz'r der VII löbl. katholischen Orte und unscrm (von Wallis) ConscnS, also auSgcsonncn und cin-
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werden möchte, daß der Verbitterung der Unkatholischen einiger Gestalt begegnet, doch aber dabei den,^ w der Religion und Region nicht daS Mindeste benommen werde." Luccrn äußert sich über den zweitenIis / Rthin, daß die Ruptur mit gesammtc», und gemeinsame», Rathc aller VII katholischen Orte und Wal-überlegt und erkannt werden solle, damit nicht, wie eS früher geschehen, die einen alle Gefahri^Re», während andere sich derselben äußern. Es fragt daher an, ob irgend ein Ort vermeine, kraft äl-deg ^^"lssc, Land- und Burgrcchtc nicht verpflichtet zu sein, bei Gefahren nach dem Wortlaute dieses undsich '^Rwei, Bundes seinen Zuzug zu stellen oder mitzuwirken sich nicht für schuldig halte. Niemand meldet'k Beziehung auf 3 will es bei den alten terminis des Bundes und aller übrigen Tractatc bleiben. Nach
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