Druckschrift 
7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
Entstehung
Seite
336
Einzelbild herunterladen
 

336 September t?28.

tungcn nachzukommen, die Geistlichen aber zu veranlassen, einen Entwurf zur Auswechslung dieser EhurpWten zu machen. 8 59. < » Freiburg wünscht nähereff^Äusschltiß über die Schiffbrücke bei Laupen. Die ^nerische Gesandtschaft erklärt, daß dieselbe nur zu dem Zwecke gemacht, worden sei, daß die von Laupen ^Früchte von ihren jenseits der Saane gelegenen Feldcrit desto besser heimbringen könnten; der Schiffsahrt ^Frciburg die Saane hinunter werde nichts in den Weg gelegt, und niemand werde gcnöthigt, sich derzu bedienen. UcbrigcnS glaube sich Bern dazu berechtigt, daselbst eine Brücke zu bauen, wenn einefür nörhig erachte. Freiburgs Gesandtschaft gicbt sich mit dieser Erklärung zufrieden und nimmt sie inAbschied. 8 61. «>. Freiburg beschwert sich wiederum, daß Emanuel Aubert zuwider dem Marcheirbricf ^1543 eine Mühle bei dem Chandonbach baue und Schwellen lege, wodurch ffcn andern Mühlen großer ^theil erwachse. Bern entgegnet, daß srciburgcrischerseitö Schwellen und Wasserungen aus diesem Bachealle Besugsamc eingerichtet worden seien, daß AubertS Mühle völlig aus bcrncrischcm Jmmediatland steheFreiburg in solchem Falle keine Bcfugniß habe, gegen die von Bern erthcilte Bewilligung zum BauMühle Einsprache zu erheben, und endlich enthalte der Marchenbricf von 1543 nichts zu Ungunsten AubertS. §«.Zwischen der Gemeinde Billars-Repos oder Ruppcrschwyl und denen von Pfauen waltete der Streit, ^von Pfauen über den halben Batzen, so sie krast Spruchs vom 28. Februar 17l)1 von gepfändetem Bich bez>^noch eineil Bierer für den Messelicr fordern können.^ Jener etwas undeutliche Spruch wird dahin erlä»"daß, wenn der Messelicr das Bich selbst pfändet, kktmMch ein Bierer für seinen Lohn gegeben werden ^wenn aber jemand anders, bloS ein halber Batzen zu entrichten sei. 8 64.

Man sehe auch im Abschnitte HcrrschaftSangklegcnheiten:

S ch warz en bürg, Orbc >ni t Ts cherliz, Graudsan und Marten nb e rhaupt.

Art. 25 bis 27 a.

S chwarz enburg.

Art. 99 bis 101.

O rbe mät^Ls cherliz.

Art. 263 bis 284.

^ .. GrSndson.^

^ Art. 719 bis 73ff.

- Murren. .

Art. 925 bis 933.

289.

Erneuerung des Bundes-, Burg- und Landrechtes zwischen dem Bischof Franz Joseph S»p^^dem Domcapitel zu Sitten und den sieben Zehnten der Republik Wallis einerseits u»dVII katholischen Orten der Eidgenossenschaft andrerseits.

Schwuz, 25., 26., 27. October 1728.

lZtaatöarthiv Luccrn und LandcSarcNiv Dchwyz-I

»ja i!li»L n»« S1UÄ vrl .aar nl >lo7 m»4 iunu? N07 ZN m p

Gesandte: Wallis. Johann Fabianus Schinner, Pannerherr und Ehrenhaupt der Lcgation. 2'"^men deö Fürstbischofs Franz Joseph Supersar. Alexius Werra, Großveean zu Sitten. 2"'