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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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Auli und August 1728. 329

sollen, sich schriftlich erklärt haben, wird wegen Mangel an Instruction der Antrag <><l lotoienllum genommen"»d über alle Punetc dem Abgesandten noch eine schriftliche Antwort erthcilt. 8 5. t. Die katholischen Orte^chen ihre Verwunderung auS, daß Biel und zwar mit doppelter Gesandtschaft hier erscheine, da doch in der^Bereinigung Biels keine Meldung gcthan »verde, und tragen darauf an, daß dessen Gesandtschaft nicht zugelassenü'Me» mochte. Nachdem nun Biel erklärt, daß, wenn gleich nicht namentlich in der Erbvereinigung auf-führt seh es doch unter denjenigen begriffen sei,welche mit Verspruch der Eidgenossenschaft verwandt und^gcthan seien," daß es ferner 1668, als cS sich um das treue Aufsehen handelte, ebenfalls zugegen gewesen sei,Contingent zur Bcschützung der Waldstädte jewcilcn beigetragen habe und jetzt von Zürich eingeladen^ eu fti; nachdem auch Zürich und Bern in ähnlichem Sinne sich ausgesprochen, übernehmen die katholischenBegcgnuß" ihren gn. Herren und Obern zu hinterbringen. 8 6. zx. Da die bei der Legitimationüanzbsischcn Ambassadors zu Solothurn demselben gemachten Borstellungen wegen Abwendung der die eid-^fijchcn Offieierc und Handelsleute in Frankreich drückenden Beschwerden bis dahin erfolglos geblieben, soei» neues VorstcllungSschreibcn im Namen aller Stände durch die Gesandten SvlothurnS dem Ambassador^ bracht, z 7 I,. Eben dieselbe!» Gesandten sollen auch ein ähnliches Schreiben dem Ambassador überbringen" Betreff der noch immer gegen Basel gesperrten Fruchtzuftchr aus dem Elsaß und wegen des immer noch vonbaslcrischen im Elsaß und Sundgau liegenden Gefällen geforderten Zolles. 8 8. I. Der französische Am-Mdor drückt in einem Schreiben die Bcsricdignng seines Königs mit demjenigen aus, waö bei der Lcgiti-'fo»stagsatzui,g vorgegangen, und namentlich mit den in der Rede des zürcherischen Bürgermeisters aus-^Ürvchenen Gesinnungen. Der König wünscht, daß alle Beschlüsse der Tagsatzung dahin zielen mögen, die^ Allere Eintracht mehr und mehr wieder herzustellen. Antwortschreiben von Seite der Tagsatzung. 8 9-i»' ^ "-ürd mit Einwilligung von Uri, Schwvz, Unterwalden und Zug beschlossen, die Regierungsgcschäfte' Baden z» behandeln. Genannte Orte wünschen, daß sich dann ersprießliche Mittel zu wahrer, dauerhafter^>>>onie hcrvorthun »Verden. Zürich ist der Ort der Malstatt indifferent; cS schließt sich den übrigen Orlen^ ' Ücht aber daS hefte Mittel der Eintracht in genauer Beobachtung der Bünde und Verträge. § 1l>. I. Wegen^ ""mcr noch i großer Zahl in der Eidgenossenschaft und den gemeinen Vogtcicn sich herumtreibenden Bettel-,und Zigcunergcsinds wird beschlossen, das vorjährige Mandat in Betreff der an den bezeichneten Tagen^ Akonatcn vorzunehmenden Bcttcljägi zu. wiederholen und dessen Befolgung nachdrücklichst zu insinuieren.^ >»». GlaruS bittet die Gesandten, ihm wegen deö noch immer zu Zürich von seinen Früchten bezogenen»ach Anleitung der Bünde zu dem lieben Rechte zu verhelfen. Schwyz schließt sich GlaruS an undZürich Mitthcilung des schon »nehrmalö verlangten Briefes. Zürich beruft sich aus seine Er-, '"'ÜM in früher» Abschieden und erklärt, über dieses in den Bund gebrachte, erkaufte und bezahlte Recht"fs das eidgenössische Recht walten zu lassen. BcrnS Gesandtschaft hätte diesen Streit lieber durch Minne

sihc M'fthcn; da aber dazu kein Anschein vorhanden, so will cS künftig mit positiven Instructionen vcr-" scheinen. Die übrigen Orte »vollen GlaruS, da der Streit sonst nicht verglichen werden kann, zum

s . n.,.hen Rechte »ach Ausweisung der Bünde behülflich sein. UntcrwaldenS und Zugs Gesandte re-8 12.

Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftdangelegenheitcn:

Deutsche gemeine Vogtcicn überhaupt.

Art. lv. Auswanderung. Art. 38. Fremde Kriegsdienste.

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