34 —chen sich auf den Weg, um ihre Brüder in Aurillac zurächen. Sie kommen an; ein Theil derselben legt, beiseinem Einzug in die Stadt, die Waffen nieder und machtBrüderschaft. Der andere Theil hingegen verfügt sich nachdem Gefängniß in der Absicht, Collinets sich zu bemei-stern. Um den Gefangenen ihrer Wuth zu entziehen, läßtihn die Munizipalität nach dem Gemeindehause bringen.Die Meuterer folgen ihm dahin nach, sprengen die Thüre,wie sie es auch im Gefängnisse gemacht hatten; dringenmit Gewalt in den Versammlungssaal; reissen Collinetaus der Mitte der Munizipalen hinweg, schleifen ihn aufden Platz und ermorden ihn mit tausend Stichen.Am folgenden Tage fielen im ganzen Weichbilde großeUnordnungen vor; viele Häuser wurden geplündert.Die Kommission der Zwölfe stattete über diesen Vor-fall der gesetzgebenden Versammlung Bericht ab; sie stimmtefür Entwaffnung der Einwohner Arpajons. Brouffonet,Abgeordneter von Paris, äußerte folgende Meinung:„Der Fehler rühret nicht bloß von denjenigen her, die dasBoͤſe begangen haben. Es iſt ausgemacht, daß aus einemHause, welches von einem Aristokraten bewohnt wird, aufdie Freiwilligen ist gefeuert, mit Steinen und Holz ge-worfen worden. . . . . . Nicht die Nationalgarde zu Ar-paſon, ſondern Boͤsewichte, die ſich darunter miſchten,haben jenes Verbrechen begangen.Es ist nicht zu läugnen; hätte Collinet, der ohnehinvon Vorwürfen nicht frei war, es bei einigen zerbrochenenScheiben und zerschlagenen Fensterladen bewenden lassener würde noch leben. Man hat dem Volke so oft den Vor-wurf gemacht, es schaffe sich selbst Gerechtigkeit. Dies ist
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