— 39 —Des andern Morgens, am 14. Nov., versammelten sichdie Einwohner von Pamiers auf dem Markt; sie waren mitPrügeln und Pieken bewaffnet. Die Nationalgarde begabsich, mit aufgepflanztem Bajonett eben dahin. Die Magi-stratspersonen bemühten sich, die Ruhe wieder herzustellen;es gelang ihnen für den Augenblick. Man schien Friede zumachen, und begann tüchtig zu zechen. Gegen eilf Uhr desAbends zeigten sich die bösen Wirkungen der Trunkenheit.Die Soldaten brachten die Nacht damit hin, daß sie dieHäuser der Bürger aufsprengten und alles in denselbenzerschlugen. Prügel, Hiebe und Stöße gab es von beidenSeiten; mehrere Menschen wurden verwundet. Der folgen-de Tag öffnete den Leuten endlich die Augen. Man warWillens gewesen, den Generalmarsch zu schlagen. Aber ver-muthlich schämte sich ein jeder dessen, was vorgefallen war;ohne weitere Dazwischenkunft, stellte sich die Ruhe von selbstwieder her.Ermordung des Maire von Etampes, am 3.März 1792.Diese Mordthat wurde in der Stadt verübt; aber sie istnicht das Werk der Einwohner von Etampes. Zwölf oderfunfzehn Menschen aus der Nachbarschaft kamen, am Sam-ſtag den 3. März, an der Spitze eines großen Volkshauſensauf den Markt; der Generalmarsch wurde geschlagen unddie Sturmglocke geläutet. Simonneau, Maire derStadt, ist fest entschlossen, dem Gesetz und der Ordnungden Sieg über diejenigen zu verschaffen, welche eine ganz
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