Juli 1722. 2Z7
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GeulmieidqelwMche Tagsatzung.
Frauenfcld, 6. bis 18. Juli 1722.
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Gesandte: Zürich. Johann Jakob Ulrich, Bürgermeister; Johann Muralt, Statthalter. Bern. Hiero-'">»»ls oon Erlach, General, Alt-Schultheiß; Johann Anton Tillier, Alt-Bcnncr und des täglichen Raths,"cern. Johann Jakob Balthasar, Schultheiß; Johann Joseph Dürler, Kornhcrr. Uri. Stanislaus Pün-Landammann; Joseph Anton Püntinec von Braunbcrg, Alt-Landammann und Landshauptmann. Schwyz.eieph Franz Reding voir Biberegg, Landammann; Joseph Anton Rcding von Bibercgg, Ritter, Baron, Alt-^»dammann. Obwalde n. Johann Franz Andcrhalden, Landainmaun; Johann Peter Wallmnnn, des Raths.^ Ewalden. (Niemand). Zug. Clemens Damian Weber, Ritter, Landämmann; Christoph Andermatt,a»»na»ii. Glarus. Johann Heinrich Zwicki, Landammann; Franz Karl Reding von Bibercgg, Statt-Basel. Emanucl Falkner, des geheimen Raths und Drcicrhcrr; Johann Ludwig Bauhin, des kleinen^>>6 Stadtwcchselverivalter. Freiburg. Johann Percr Boecard, Schllltheiß; Franz NiclauS Gotlrau,^ckelmcister. Solothurn. Johann Friedrich von Roll, Ritter, Schultheiß; Hieronymus Sury, Stadt-^>»,cr. Schaff Hausen. Johann Kaspar Murbach, Scekclmcistcr; Johann Konrad Pcycr im Hof,"^bchrcibcr. App cn z e l l - I n n e r r h o d e n. Johann Martin Gyger, Ritter, Landammann. Außer-^'d e n. Johann Konrad Zellwegcr, LandammanN. Abt St. Gallen. Joseph Anton Püntincr, LaNdS-
. -- S tad t St. G a ll en. Christoph Hochrütincr, Bürgermeister und Rcichsvogt; Andreas Wägclin,^^clmcistcr.
Eidgenössische Begrüßung. Freiburg besch>vert sich über die Wahl Fraucnfclds als Malstatt und er-
ins Künftige diese Malstatt nicht mehr besuchen zu wollen. 8 1. I». In Beziehung auf das Münzwcsen
es beim vorjährigen Abschied. 8 2. «?. Der französische Ambassador versichert in einem Schreibe» die
^buiunlung seiner beharrlichen Dienstbcrcitwilligkeit. Dasselbe wird in geziemender Weise beantwortet. 8 3.
' Da die früher schon an den König und den Regenten von Frankreich abgegangenen schriftlichen Nemon-
wegen des Schadens, welchen die eidgenössischen Kauflcute und Kricgsvölker durch die Steigerung
BillctS erlitten haben, erfolglos geblieben waren, wird beschlossen, nochmals ein nach-
Rcpräscntationsschrciben an ebendieselben zu erlassen und durch die solothurncrischen Gesandten den
"bchsador zu ersuchen, seine Osfieien dafür beizutragen., 8 4. « . Nachdcni drei an dcir Kaiser gerichtete
üben um Aufhebung der gegen die Erbvercinigung rurd den Vertrag von 1654 eingeführten Zölle an den
sck Grenzen unbeantwortet und erfolglos geblieben waren, wird beschlossen, nochmals eine Bcschwerdc-
daß , den kaiserlichen delegierten Sccretarius an den Kaiser zu schicken. 8 6. t. Den Anzug Basels,
>i»d ^^chtsperrc von Seite des^ Elsaßeö noch immer fortdaurc, hinterbringen die Gesandten ihren HerrenObern. 8 7.
Die VIII die Grafschaft Sarganö regierenden Stände,de» ^ Gesandtschaft von Glarus dankt instruetionögcmäß dafür, daß die ausgetretenen Wcrdcnbcrgcr „auöeigenen Hcrrrschaften" auf ihres Standes Ansuchen „vcrbannisicrt" worden seien. — GlarüS bc-hch wiederum, daß Zürich seit dein Februar 1721 von den durch Zürich nach Glarus gehenden Früchten