Juli 1719.
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I!it.
Gemeineidgeiwssifche Tagstchung.
Baden, 2. bis 7. Juli 1719.
lStaatöarchiv Zürich.^
Gesandte: Zürich. Johann Jakob Eschcr, Bürgermeister; HanS Konrad Escher, Seckelmcifter und desaths. Bern. Christoph Steiger, Schultheiß; Johann Anton Tillier, Venner und deS Raths. Lueern.^ Christoph Dulliker, Ritter, Schultheiß und Vcnner; Franz Ludwig Pfyffer von AltiShosen, Spendhcrrdes Raths. Uri. Joseph Anton Püntiner von Braunberg, Landammann und Landöhauptmann; Franzarl Schund, Alt-Landammann und LandSfändrich. Schwyz. Gilg Christoph Schorns, Landammann;°Icph Anton Weber, Landmajor und Alt-Landammann. Obwalden. Johann Melchior Stockmann, Stati-ner; Benedict Jgnaz Heymann, Alt-Landschrciber und des Raths. Nidwalden. (Niemand.) Zug. FidelUrlauben von Thurn und Gcstelenburg, Statthalter, Stabführer und Landöhauptmann der freien Acmter;allug Letter, Ammann. GlaruS. Joseph Ulrich Tschudi, Landammann; Johann Heinrich Zwicki, Statt-^'r und Alt-Landammann. Basel. Andreas Vurckhardt, Obcrstzunstmeistcr; Benedict Socin, DcplltatN^cS Raths. Frei bürg. Franz Peter Emanucl Fegeli, Schultheiß; Beat Ludwig Techtermann, Seckel-^!tcr und des Raths. Solo thurn. Johann Jakob Joseph Glich, Ritter, Schultheiß; Hieronymus Sury,^adtvenncr und des geheimen Raths. Schaffhausen. Michael Senn, Bürgermeister; Melchior von Pfi-^>, Statthalter und des RathS; Johann Konrad Pcyer im Hof, Stadtschreibcr. Appenzcll-Jnnerho-Karl Jakob Schüß, Landammann. Außerrhoden. Johann Konrad Zcllwcgcr, Landammann. Abt" St. Gallen. Joseph Anton Püntiner von Braunberg, LandShofmcister. Stadt St. Gallen. Christoph-^chrütiner, 1. U. 11., Bürgermeister. Biel. Abraham Scholl, Bürgermeister.
Eidgenössische Begrüßung. Zur Haltung der Umfrage in den allgemeinen Sitzungen wird der Land-im Thurgau berufen. I». In Betreff des MünzwcsenS wird der Abschied der Langcnthalcr-Conscrenz vomSeptember 1717 genehmigt, damit man um so eher die äußern geringhaltigen Münzen wcrthcn könne.M> behält sich Verfügungen gegen Münzen andrer Orte vor, welche nicht den durch diesen Abschied vorge-^Ncbcnen Gehalt haben. In Beziehung auf fremde Münzen, namentlich die Höggerlc und Groschen, wird^ Wunsch ausgesprochen, man möchte sie in der Eidgenossenschaft und namentlich in den Grcnzorten nicht zu einem^)ern Werth, als außerhalb derselben, annehmen, sondern zu demselben Wcrthc, zu welchem sie von den^ ^hörigen der verschiedenen' Orte untereinander angenommen werden. In den gemeinen Herrschaften sollen^Höggcrle nicht höher, als zu sechs, die Groschen nicht höher als zu drei Bcrncrkrcuzcr angenommen werden.6 »nd beide Appenzell referieren, Basel und Freiburg lassen eS beim vorjährigen und den früher» Abschieden^Mdcn, Schaffhauscn wegen der fremden Münzen bei seiner vorjährigen Erklärung. Abt und Stadt St. GallenAlchen sich Appenzell und den Landvögtcn im Thurgau und Rhcinthal in einer Konferenz zu vergleichen.Gesandten verwahren ihren Herren und Obern das Münzrcgale. 8 1. e. De la Martinicrc zeigt an, daß der'Zvchchc Ambassador auf gegenwärtiger Tagsatzung nicht erscheinen »verde. Gegcncompliment durch den^ ">tt»cn Landvogt und die beiden Protocollisten. 8 2. «I. Die beiden Abgesandten des Bischofs von Basel, Franz^ Gwph, Frecher von Ramschwag, bischöflicher Gehcimrath und Viecpräsident dcö Hofraths, und Joseph^tze», z. ti. bischöflicher Rath, geben ein Schreiben deS Bischofs ab, und versichern die Gesandten deö Vororts) "ländlich der Hochachtung gegen die Eidgenossenschaft von Seite deS Bischofs. ES wird ihnen cin Rcereditiv
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