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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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140
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14N

September 1717.

IIS

Conferenz von Zürich, Bern, Solothurn und Neuenbürg.

Langenthal, 15. September 1717.

^Staatsarchiv 'Zürich.1

Gesandte: Zürich. Johann Konrad Cscher, des Raths und Seckclmeister. Bern. Johann Anton TillickVenner und des Raths. Solothurn. Johann Peter Besenval von Brunnstatt, Ritter, Stadtschrciber un»des Raths. W clsch-N cuenb urg. Jonas le Chambrier, Geheimrath, Gcneralprocnrator des Königs uiflSlaatsrath.

Diese Conferenz wird in Folge des Beschlusses der letzte» Tagsatzung zu Baden zur Behandlung ^Münzwesens gehalten. Nachdem Schreiben von Uri, Luccrn, Basel und St. Gallen vorgelesen worden, »»welchen dieselben ihr Nichterscheinen entschuldigen, vereinigt man sich über folgende Puncte. it. Weil bis dah>»manche Orte ungleiche Marken bei Eraminicrung der Münzen gebraucht haben, in Folge dessen die Probe»ungleich ausgefallen sind, so soll man sich zu mehrerer Leichtigkeit und sicherer Ausrechnung künstig keine»andern Mark, als der französischen bedienen, welche 4608 Gran hält, und das um so mehr, da die Münlmeister von Zürich und Bern versichern, daß die Grane der französischen und der kölnischen Mark auf dergleich befunden werden und dadurch die Ausrechnung deö Gehalts der Münzen eines OrteS gegen die ^andern erleichtert wird; jedoch so, daß die französische Mark blos zu den Münzprobcn gebraucht und derculus darnach eingerichtet werden soll; hingegen hat es bei jedes Orts angenommenem und bisher gebrauchtMarkgcwicht sein Bewenden. 8 l. I». Zur gerechten und billigen Bestimmung des inner» Werthes der M>>»zcn wird von den beiden Münzmcistern folgender Plan eingegeben.

Gehalt anfeinem Silber.

Wie vielStückans dieMarkgehen.

Zusatz vonKupfer aufjede Mark.

WerthdesKupfer.

Was jedeSorte an Sil-bcrwerth, dieMark fein st0 Thlr. od.18fl.gerechnet.

Miin-zcrlohuans jedeMark.

Ausrechnung desWerthes des Silbersnach Berner- undLneerncrvaluta.

Ge-winnaufjederMark.

Go>vin»a»l

jcdu»

W-

Lth.

Den.

Lth.

Den. !

Kr.

fl.

Kr..

Kr.

Thlr.

Btz.

Kr.

Kr.

Ä'lo

Ganze Thaler

13

10

2

6

15

19

26

8

22

2

-

Halbe Thalcr

13

10

17/5

2

6

15

19

26

8

22

2

15

-/-

Quart Thaler

13

10

36

2

6

15

19

26

8

22

2

27

1/

Fünfbätzler

12

49/,

4

4

-

13

30

27

7

20

50

5-65-6

Zchnkrcuzcr

12

99

4

!

13

30

27

7

20

50

Ganze Batzen

4

92

12

12

4

30

36

2

15

^ ,

16

4

Halbe Batzen

2

8

126

13

8

13

2

48

36

1

17

16

4

4-6

Kreuzer

2

216

14

14

2

15

36

1

7

2

10

Eine Markbei jeder Sorte1 bis höchstensden Kreuzern 4

16 Loth, 1 Loth 16 Den. Der Werth des Silbers nach der französischen iW 10 Thlr. oder 18 fl. fein gerechnet. Jcdcö Loch Kupfer 1 Kr. Das Remcdium an ^2 Den. an den kleinen Sorten, an den Batzen 1 Stück, an den halben Batzen 2 Stück,Stück auf der Mark ungefähr. 8 2.