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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
Entstehung
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119
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Januar <717.

Hoffnung aus, daß ihr? Obern dem Vorschlage Berns beipflichten 'werden, welcher dahin gieng, daß cS ge-nügen möchrc, statt an den König von Preußen und die (veneralstaatcn selbst zu schreiben, an den holländischenMinister ;u Wien, Hamel Bruynink, eine ähnliche Information und Recommendation gelaitgen zu lasscir, >vic^>n den Cnyoyä Stanyan. 8 ?. « . Die Comnnttierten Zürichs solliciticren die Rückerstattung des den bcrncrischcnkuppen »nährend des Kriegesgethanen Vorsatzes" und ersuchen zugleich Bern, von den in der Cibgenossen-^^st nie üblich gewesenen und den Verträgen zuwiderlaufenden Grund- oder Bodenrechnungen abzustehen,^crn ist ohne Instruction, bezieht sich auf senke Schreiben vom 16. Dcccmbcr >716 und ck. Jannar 1717, undücllt in Aussicht, daß zu Wvl über die Rückerstattuitg der Vorschüsse gesprochen werden könne. 8 -t. f. Zürich^unlcht, paß Bern seine Zustimmung zur Cassation d/r kostbaren Garnison zu Bremgarten geben möchte, dadieselbe für widrige Fälle doch zu' gering sei. Berns Gesandtschaft ist ohne Instruction, glaubt aber, man solle^ch Zuwarten, da man nicht wisse, waS Hoch vom französischen Ambassador könne auf die Bahn gebrachtwerden. Den darauf gemachten Vorschlag Zürichs, wenn man diese Garnison nicht aufheben wolle, 25 bisMan» derselben in 'S Schloß nach Rapperschwyl zu verlegen, hält Bern für unzweckmäßig, da eine solcheMaßregel jetztJalousie" erwecken würde. Alle diese Puncte werden ml lokoienck»,,, genommen und sollen^>f dem Wege der Korrespondenz weiter verhandelt werden. 8 7.

Man sehe auch im Abschnitte HerrschastSangelegcNheiten:

Grafschaft Bq-den.

Art. 62. Landvogt. Art. 81. Untcrvogt.

Abt-san ctgallische Lande.

Art. 15. Landvogte.

?»5.

Konferenz von Zürich und Bern.

Wal. 21. Januar bis l6. Februar 1717.

ITtaatSarMiv UuriM.I

Gesandte: Zürich. Hans Kaspar Meyer, dcS Raths von der freien Wahl; HanS Rudolf Lavatcr, dcSund Constaffclhcrr. Bern. Christoph Steiger, dcS Raths und Seckclmcistcr welscher Lande; AntonT'l'icr, des Raths.

Zweck der Konferenz ist die Bereinigung der bis dahin noch unliqnidierten Abrechnungen und einige andere^ üwctqallifchc Regierung betreffenden Geschäfte. Zu den RcchnungSgesckäslcn wird als Mitdcpulierrer Land-

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Mochte (sein hohes Alter erlaube ihm nämlich nicht, eine Reise nach Bern), um zu vernehmen, wie man sich der Abt-sanctgalli-schen Streitigkeit halber des Mehreren nähern mochte. In Folge dessen begab sich Rathsherr Tillier nach Lindau, von Schultbeiß Willading gebeten, und hörte dort, jedoch ohne Eharactcr eines Abgeordneten/ die vom Freiherrn von Thür» und CanzlerPüntincr gemachten Erossnnngcn an, welche dieselben aber zu machen behaupteten, ohne daß der Fürst voz; St. Gallen etwasdavon wisse, und welche daher nicht verbindlich sein sollten. Der Norschachcr-Tractal wird artikelwcise durchgegangen, die gewünschtenAenderungcn werden beigefügt. Freiherr von Thür» insistiert unter Anderm ans dem Collatnrrechtc des AbtS (Art. 78),widersetzt sich der Einführung des Landssriedens in den sürstlich-sanctgallischen Herrschaften im Thnrgan und Rhcinthal, dringtm» Bezahlung der Kriegskosten durch die alte Landschaft , und das; alle die Zinsen, von denjenigen Schulden ausgelaufen,welche der Abt vor dem Kriege ans die alte Landschaft aufgebrochen und verschrieben, durch Zürich Und Bern, die solche ge-»ntzet, bezahlt werden sollen. Staatsarchiv Zürich/Schreiben von Bern, 16. Der. 1716.