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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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Mai 1,713,

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würde»,m welchem Falle zu vermuthen, daß dip, katholischen Orte Frankreich nachfolgen unv die Königinnvermittelst eines gemeinsamen CongratulationsschreibenS zu agnoscicrcn kein - ferner Bedenken machen werdeit."Endlich soll die Canzlei Zürichs nachschlagen, ob^ deinRySwijkcr Friede vor oder nach der Gratulation notisicicrtworden sei. 8 2, e. Auf die Nachricht, daß zwischen dem Kaiser Und Frankreich der Krieg fortgesetzt werdeund.Truppenmassen sich rhcinaufwärtS bewegen, erklären sich die Gesandten dahin, alles getreulich thun zuwollen, was Bünde und Verträge fordern, und was zur Beibehaltung und Befestigung des NcurralitätStractatsvon 1702 und des damals von gelammten Orten angenommenenSchirmwerks" beitragen könne. Ferner solla» den kaiserlichen Botschafter (in Antwort auf dessen Schreiben vom 6. Mai) und an den französischen Am-bastador geschrieben werden, daß die Eidgenossenschaft zu dem Kaiser und Frankreich hoffe, daß auch sie denNentralitälStractat halten werde». Ferner soll dem kaiserlichen Botschafter auf sein Schreiben vom 8. Maigeantwortet werden, die in französtichen Diensten stehenden schweizerischen Truppen würden, die Bundcspflichlcnwohl kennend, alle Conlravcntioncn ausweichen mW sich gebührend aufführen. Die katholischen Orte werdendurch ein Schreiben eingeladen, an diese Missiven sich anzuschließen. Geben dieselben nicht ihre Zustimmungdazu, so sollen diese Schreiben blos im Namen der evangelischen Orte abgehen. 8 3. «I. Gcncralfcldzcug-mcister Bürkli von Hochburg schickt ein Svllieitalionsschrcibcn an gestimmte Eidgenossenschaft in Betreff destreuen Aufsehens über die Waldstätte. ES soll ihm nach der noch zu erwartenden Eröffnung der Ansichten vonSeiten der Orte in allgemeinen Ausdrücken geantwortet werden. 8 3. «».'Gras von Trautmannsdorf stellt ineinem Schreiben vom 21. Mai die baldige Aufhebung der Fruchrsperrc in Aussicht. Bei diesem Anlasse werdenvon Seiten der commereicrenden Stände Beschwerden laut, daß im Reicheungeschochcn" Waarcn wegge-nommen, und daß bei der Zollstätte zu Liptingen von eidgenössischem Gute Zoll gefordert werde. Es wird Zürichbeauftragt, nach Einlangung schriftlicher Klagmemorialjcn umcrbvcreinigle Rcmedur" bei dem Gubernator zuInnsbruck Anzukommen und auch den Herrn von TrautmannSdorf davon zu benachrichtigen. Schaffhauscnberichtet, waö ihm verdrießliches in Betreff seiner,.Gefälle im Ocstrcichischcn seit einiger Zeit begegnet sei. 8 -1.k. Zürich, Bern, Basel und Schaffhausen eröffnen, was für Anstalten sie zu Fernhaltung der Contagionsgcfahrnamentlich längs dcö Rheines getroffen hätten; sie erklären, alles thun zu wollen, was in dieser Hinsicht noch»vthig sei; es wird beschlossen, daß alle auf die Zurzacher Messe gehenden Waarcn mit authentischen Attesta-tionen begleitet sein sollen, und daß diese Verordnung allen gedruckten Zeitungen zu inserieren sei. Mühlhausenund Biel sehen die Sache für nicht so gefährlich an, wollen aber dennoch die nöthigen Vorkehrungen treffen.8 5, K. Zürich berichtet vom Verlause der von beiden nach Rcgcnsburg geschickten Deputierten (JohannKaspar Escher von Zürich und Beat Rudolf Fischer von Bern) mit der Reichscommission gepflogenen Ver-handlungen. Diese Reichscvmmission wollte nämlich in den mit dcni Abt von St. Gallen noch obwaltendenPur.eidgenössischen Streitigkeiten^ der Souveränität und Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft zu nahe treten.Die unter der Presse befindlichen Deduktionen sollen allen evangelischen Orten mitgetheilt werden. 8 6.I». Zürich zeigt an, daß ungeachtet der von Seite der Katholiken in den Weg gelegten Hindernisse der neueLandsfricdcn von den Deputierten eingerichtet worden sei. Die Einrichtungen werden thcilwcisc vorgelesen. Schaff-hau>on wird auch bedeutet, was sich in Betreff deren von Dießenhofcn Anstößiges zugetragen. 8 6. I. Zürichberichtet ferner von den Verhandlungen aus der Dicßeichoscr Konferenz mit den Abgeordneten dcö Bischofs vonEonstaiiz imgen dessen Luriödietionalicn im Thurgau. 8 6. It. Zürich stattet über FriedensvcrlMdlungcn mitdkm Abt von St. Gallen Bericht ab, verliest ein'Schreiben dcS Abtö vom 10. JaNuar und ein Antwort-schreiben vom 23. Jan. und erklärt, daß beide Stände, Zürich Und Bernnützid crwindcn lassen einen rai-

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