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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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1663
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Mai 1712,

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gefährlichen Folgen mit seinem Votum keinerlei Gesuch tun Hilfeleistung an den Kaiser gerichtet haben, Ii.Dem Herzog von Savopcn soll durch eine Zuschrift die Anlicgcnheit der katholischen Orte vorgestellt und vonihm laut Verträgen die bedungene Hilfeleistung angelegentlich verlangt werden. Die Ausfertigung diesesSchreibens übernimmt Lucern.

744.

Conferenz von Zürich lind Bern.

Zurzach und .«önigsfelden. l7t2, 3. bis It. Mai.

«<aa>»ar<I,Iv Zürich. AN», Absch, », I7I2,

Gesandte: Zürich. HanS Jakob Eschcr, Bürgermeister; Johann Jakob Ulrich, Statthalter. Bern.Christoph Steiger, Sckelmcistcr der wälschcn Lande; Abraham Tscharner, dcö Raths.

Der Besuch der von Basel nach Baden ausgeschriebenen Tagsazung wird zur Zeit nicht convcnabelbefunden, da die katholischen Orte einen Commandantcn sammt Garnison dahin verlegt haben; beide Ständesind daher schriftlich übereingekommen, vorläufig in Zurzach zusammenzutreten, um sich über die Malstatt desNähern zu besprechen. DicS ist den sogenannten unparteiische» Orten in Baden, als Glaruö, Basel, Frci-burg, Solothurn, Schaffhausen, beiden Appenzell, Mülhausen und Biel schriftlich angezeigt worden. Infolgedessen erscheinen Landammann Zwicki, Deputat Burkhardt lind Sekelmeistcr Glich als Abgeordnete der un-parteiischen Orte gleichen Tagcö spät Abends (-1. Mai) in Zurzach. In der gemeinsamen Conferenz Tagsdarauf eröffnet die Abordnung, die katholischen Orte seien nicht zu bewegen, den Verhandlungen außerhalbder Stadt Baden beizuwohnen. Zürich und Bern möchten daher um dcö Vaterlandes Wohlfahrt willen nachBaden kommen. Zürich und Bern treten aber auf das Gesuch nur dann ei», wenn Baden von sämmtlichcnTruppen geräumt werde, und entlassen die Abordnung mit diesem Bescheide. Am Abend des 6. Mai trifftHerr de la Martiniere, französischer GesandtschaftSsccrctär, mit einem Crcditiv der Hr. AmbassadorS ein undstellt in der ihm gewährten Audienz vor Allem die Frage, warum die beiden Stände nicht nach Baden gehen.Auf die Angabc der Gründe anerkennt er die Triftigkeit derselben, bemerkt aber, es dürfe den katholischenOrten nicht zugcmuthct werden, sich also bloß zu stellen, besonders da Zürich sich des Thurgau und einesTheilS der'Grafschaft Baden bemcistcrt habe und auch Bern mit großer Macht vor Mellingen stehe; er ver-hehle nicht, daß die katholischen Orte der Ansicht seien, daß man cS auf ihre gänzliche Untcrdrükung abge-sehen habe, weshalb sie auswärtige Hilfe suchen. Er könne mit Gewißheit sagen, daß ihre Unterhandlungenan den Höfen zu Wien und Turin weit vorgeschritten seien, »voraus der Eidgenossenschaft leicht der Unter-gang gebracht werden könnte. Der Ambassador bitte daher, die Sachlage wohl zu überlegen und mit ihmdahin zu arbeiten, daß ei» Bruch verhütet und auch die im Toggcnburg und anderswo verübten Aus-schreitungen abgestellt werden. Darauf werden die Gründe auscinandcrgesczt, warum Baden als Vcr-handlungSort nicht beliebt. Man beabsichtige mit nichtcn, eines der katholischen Orte zu schädigen, sofernman nicht wider Willen dazu genöthigt werde, sondern wolle einzig die Untcrdrüktcn im Toggcnburg befreienund den Abt zur Raison bringen. Von verübten Insolenzen in Toggcnburg wisse man nichts, und cS wäreden Ständen nicht lieb, wenn so etwas geschehen wäre. Zu dem Vorgehen im Thurgau und in der Graf-schaft Baden sei man genöthigt worden, weil die dortigen Untcrthanen wider Zürich und Bern, als ihrer