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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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October 17V9.

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Mediatoren insgemein dahin übereingekommen, daß sie nunmehr in der Sache selber von einem Punkt zum^dcrn schreiten und eines jeden Beschaffenheit untersuchen wollen, worauf bei den Punkten bezüglich BcsczungLandrathcö und dcS Landgerichts der Anfang gemacht wurde. Die Vermittler der Städte Zürich, Bern»>,d Basel waren der Hoffnung, es werde, nach dem Begriff einer Vermittlung, diese Sache weiter nochbegnochcn, eine gütliche Vereinbarung gesucht und die Vorschläge nach Billigung durch die Vermittler denParteien selbst vorgelegt werden. Allein die katholischen Vermittler hätten Freitags den 13. September in der^hcrigcn Sizung für sich einen schriftlichen Vorschlag angekündigt, woraus einige dieser Mediatoren verreisten,»»d diesen Vorschlag dann Tags darauf in gemeiner Session verlesen lassen. Wer eines unbefangenen Gc-»n'ithcs sei, finde nun leicht, wer den Abbruch dieser Verhandlungen verschuldet habe. Was das Steiner^schäft anbelangt, wäre es ein Wunsch der Obrigkeit von Zürich gewesen, wenn die katholischen im Thur-au mitregicrcndcn Orte das ungeziemende Verfahren dcS Landvogtö geahndet hätten, damit eine solche uncr-^'"e Handlungsweise unterblieben wäre. Zürich beabsichtige nichts, als daß Jedermann das Scinige ohneäwang genieße,, könne. I». Bern weist darauf hin, wie Lucern in lcztcr Zeit in allen seinen Schreiben auBasel und andere Orte bezüglich der Gefährdung der eidgenössischen Grenzen, des Defcnsionalö mit^i»er Silbe mehr gedenke, sondern sich nur noch auf'dic Bünde beziehe, so daß man nicht mehr wisse, wessen^ die übrigen im Dcfcnsional begriffenen Orte im gegebenen Fall von Lucern zu versehen hätten; habe^I'cs doch jczt schon das Dcfcnsional außer Acht gcsczt, indem es auch nicht einen einzigen Mann an die^»zcn entsendet habe. Da laut Bericht von Bern'biS vor wenigen Jahren üblich war, gleich im Amder Jahrrcchnungstagsazungcn alle an dem Dcfcnsional bcthciligtcn Orte anzufragen, ob sie sammt und^'ders bei demselben verbleiben wollen, wird Zürich eingeladen, in diesem Sinne seine Gesandten auf die^ste Jahrrcchnung zu iustruircn, damit jedes der Orte, da leider die Katholischen je mehr und mehr ihreNeigung gegen die Rcformirtcn heimlich und öffentlich merken und sehen lassen, wissen möge, wie es sich6" verhalten habe. «. Die Gesandten von Basel berichten über die dcrmaligc Nothlagc ihrer Stadt undOffnen, daß der Unwille der Krone Frankreich gegen Basel sich nicht nur gleichgeblieben sei, sondern von^ Zu Tag noch zunehme. Zum Beweis hierfür diene, daß seit dem Einbruch Mcrcy's nicht nur der Gc-^'vekauf im Elsaß und Sundgau gesperrt sei, sondern daß der Stadt auch auf königlichen Befehl in dortigenAgenden alle obrigkeitlichen und privaten Gefälle Hinterhalten werden. Auf eine Vorstellung hiergegen habefranzösische Staatöministcr Boisin geantwortet, dcS Königs Untcrthancn litten selbst Mangel; damit nicht/^digt, habe Basel eine Dcputatschaft an den französischen Gesandten abgeordnet; dieser habe sich aber den'^ordneten gegenüber in Worten ausgesprochen, die geringe Hoffnung auf Erfolg übrig lassen. Auch spätereErholte Schreiben au den Minister dcö Kornkaufcs halber seien nur in unbestimmten Worten crwicdcrtso daß Basel für daö fernere Vorgehen den Rath der Eidgenossen sich erbitten müsse. Weiter falleStadt Basel bei dem gegenwärtigen Mangel au Lebensmitteln der Unterhalt der in die Stadt verlegten"^»össischm Hilfstruppcn sehr schwer; Basel glaubt, cS dürfte in manierlicher Form sowohl die eidgc-^schen Repräsentanten als die Zusaztruppcn entlassen, um so mehr, als Graf du Bourg, Befehlshaber der'v Basel herum stehenden französischen Truppe», selber bedeutete, daß die Stadt durch diese Truppen nicht^ldet stj, und nur verlangte, daß die eidgenössischen Grenzen gut bcsczt bleiben. Basel überläßt daher denDefensional teilhabenden Orten, nach Gutfindcn über die Zusaztruppcn zu verfügen, wie sie es mit der"^Meinen Sicherheit am besten verträglich erachten, wünscht aber doch, daß die Mannschaft nicht gleichzurükgezogcn werde; ebenso wünscht es auch, daß die Hochwachtcn, welche von beiden kriegführenden