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August bis November 17V9.
Krieg spanne» anfänglich in Güte zum Rükmarsch zu mahnen und nöthigenfalls gegen sie Gewalt anzmve »dc"lll. Sizung, 12. September. Laut Mitthcilung des Rcgistrators Gcrnlcr ist gestern Nachmittag der Co»»"'^de Riancourt auf der Kanzlei erschienen in der Meinung, der eidgenössische Kriegsrath halte Sizung,anzuzeigen, daß General de Coadc mit der am tl). September erhaltenen Erklärung der Abordnungbefriedigt sei und daß auf dem jenseitigen Rheinufcr die Deutschen ihren Vormarsch gegen Rhcinfclvcn ftüsczen. Registratur Gernlcr habe im Einverständnis; mit den Repräsentanten erwicdcrt, man werde bei ^Erklärung verbleiben und habe sie der Tagsazung ebenfalls bereits zugcfertigt. Am Abend des g^ ^Tagcö tritt der Kriegsrath nochmals zusammen. ES wird eine Zuschrift der Gesandten von Basel >Baden vom gestrigen Tage vorgelegt, worin das Gesuch gestellt ist, die Orte, welche ihre ContingcnleZusaz noch gar nicht oder nur thcilweisc cingcschikt, zur beförderlichen Abscndung zu mahnen, was ges»)soll. Verschiedene Berichte melden den Vormarsch des neuen Corps des Generals Mercp auf Rhciuft^^woselbst er diesen Abend ankommen soll. Ebenso werden auf Morgen zwei Regimenter Artillerie u»vBataillone unter dem Befehl des Generals du Bourg in Hüningcn erwartet. Daraufhin werden die ^officicrc beauftragt, das Obcrcommando an den Grenzen selbst zu übernehmen und auf jeden Fall >» ^Nähe von Pratteln und Muttenz ein Ncscrvccorps aufzustellen. Hievon wird den Gesandten zuHänden der Tagsazung Mitthcilung gemacht, l l. Sizung. 13. September. General du Bourg ^ ^seinem Truppcncorps wirklich in Hüningcn cingerükt und wird in gleicher Weise, wie vordem Gcucr« ^Coadc, angefragt, wann er die Dcpntirtcn in Audienz empfangen wolle. Am späten Abend empfängtKriegsrath durch Negistrator Gcrnlcr den Bericht, General du Bourg habe sich viel ernstlicherer habe die Deputation noch diesen Abend empfangen »vollen und dann endlich die Audienz auf Morgcus > ^fcstgcsczt. In dem weiten; Gespräche habe er erklärt, er habe Befehl, die eidgenössischen Grenze» zu ' ^sofern dicS die Eidgenossenschaft nicht zu thun vermöge; habe er vor einiger Zeit mit geringen ^General Mcrcy geschlagen, so sei ihm dies jczt mit seinen vermehrten Truppen noch leichter. Erzu wissen, auf welche Weise die Grenzen bcsezt seien oder wenigstens, daß einer seiner Officicrc i»eines schweizerischen Officicrs die Grcnzbescznng inspicircn könne. Es wird daher die nämliche Dcp» ^welche zu General de Coadc abgeordnet war, Morgen dem General du Bourg die gleiche Erklärungholen und den Zumuthungcn desselben begegnen, entweder durch Verweisung auf die Tagsazung u>oder dadurch, daß sie dieselben all rekoiomlum nimmt. 12. Sizung. 14. September. Nach der ^» ^von Hüningcn erstattet die Abordnung Bericht über ihre Verrichtungen, der sowohl der Session inBegleitschreiben der beiden Repräsentanten als sämmtlichen eidgenössischen Orten zugesandt wird, u»> ^Beschlüsse zu gewärtigen. 13. Sizung. 1<1. September. Bürgermeister Burkhardt meldet ausBericht über die Unterredung mit General du Bourg habe der Tagsazung nicht mehr vorgelegt werde» ^da sie sich aufgelöst hatte und die Gesandten größtcntheilS abgereist waren. Hievon wird durch ^eg ^Gcrnler den 17. September dem General du Bourg Anzeige gemacht, der darin eine Verschlepp""^Angelegenheit habe sehen wollen und die weiter;; Unterhandlungen an den französischen Botschafter vcr> ^habe. 14. Sizung. 18. September. Nach Kenntnisttiahmc von obigem Berichte meldet Herrweiter, er habe die Ansicht ausgesprochen, bei einen; Rükmarsch der französischen Truppen werde auch ^Mcrcy sein Corps verlegen, worauf er aber die höhnische Antwort erhalten habe, es sei jezt anBourg, de»; Gegner de» Rükzug zu befehlen. Es wird beschlossen, es einstweilen bei der Sachlagezu lassen und künftighin mit dem französischen Ambassador in Beziehung zu treten. Zürich hat