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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
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August bis November 1709.

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" aber gute Ordnung gehalten, und er glaube nicht, daß dem Stand Basel daraus ein Schaden erwachsenals ehrlicher Cavalicr habe er die Versicherung gegeben, das eidgenössische oder baölcrischc Gebiet mit'"ncn Truppen nie wieder zu betreten und auch einen dahcrigcn Befehl von höherer Seite nicht mehr zu voll-^hrn. Dem Deputat Burkhardt wird überlassen, in gutfindendcr Weise über den Erfolg dieser Missionen""ch Brcisach und Frciburg der Tagsazung Eröffnungen zu machen. Die umgearbeitete Denkschrift über dasEhalten Basels bei dem Mcrcyschc» Einbruch wird dem nach Baden verreisenden Deputaten mitgegeben.Sizung. 8. September. AuS Baden ist die Proposition des französischen Botschafters eingegangen, in dergcstüzt auf die im Kistlcin dcS Generals Mcrcy gefundenen Papiere, Basel dcS geheimen Einverständnissesdiesem beschuldigt. Bürgermeister Burkhardt wird beauftragt, allen Ernstes darauf zu bestehen, daß inAnschuldigungen des französischen Botschafters mehr Licht komme und die Geheimnisse des fraglichenFleins öffentlich bekannt gegeben werden. Ferner wird »ach Baden berichtet, laut verschiedenen Mitthcilungcn^rschire eine Abthcilung französischer Truppen rhcinaufwärts, ungefähr in der Stärke von sechs Cavallcric-^ Zwei Jnfantcrieregimcntcrn; das markgräfischc Amt Röteln sei bereits angewiesen, von nun an täglichUnterhalt dieser Truppen 2KW Rationen Heu und Haber nach Hüningcn zu liefern. Daher sollen die^ gegen den Sundgau und das Frickthal sofort durch die vorhandenen Basier Landmilizcn und die cidgc-"°Achcn Zuzügcr bcsczt werden. Die Befehlshaber dieser Mannschaft werden nach Inhalt dcS DefcnsionalS'Mmnu. Schließlich wird noch bcrathcn, wie und wo man allfällig erkrankende Soldaten unterbringen wolle.^ Eizung, 9 September. Nach dem Antrag des Repräsentanten wird beschlossen, bis zum Eintreffen der"^"vssischcn Eontingcnte sollen die Grenzen mit der Baölcr Landmiliz, die noch durch zwei Compagnicn aus"bern Ämtern zu verstärken ist, bcsczt werden. Der französische Commissär de Riancourt erscheint in der^ung und macht im Namen des FcldmarschallS Graf de Coade die Anzeige, zur Stunde seien unter dem^b"befchl des genannten Feldmarschalls zwölf Schwadronen und zwei Bataillone französischer Truppen^kommen und hätten unter Huningcn neben dem Nendorf in einiger Entfernung von der eidgenössischen"»z° ihr Lager aufgeschlagen. ' Morgens werde noch eine gleich starke Abthcilung eintreffen. Die Anzeige^lge, um varob keine Beunruhigung zu saßen, da diese Maßregel lediglich auf die Dcknng dcS sranzöstichenNietes abgesehen sei. Da auch auf der andern Seite dcS Rheins frische deutsche Truppcnkörper heraufziehen,^ der französische Befehlshaber anfragen, ob Basel sich getraue, die Grenzen gegen einen allsälligcn zweiten,"b">ch zu behaupten; falls man sich zu schwach glaube, sei Coade bereit, die Pässe zu besezen. In Antwort^«"f wird Kanzlcircgistrator Gcrnlcr nach dem französischen Hauptquartier abgeordnet, um zu vernehmen,und wo der Oberbefehlshaber eine Deputation dcS gemcincidgcnössischen Kricgörathcs empfangenAuf erhaltenen Bericht verfügte sich diese Abordnung bestehend in den Herren Repräsentanten von^l'crn und von Thurn, RathShcrr Bernhard Burkhardt und Rathshcrr Christoph Jsclin nebst dem Kanzlci-^'strator Gernlcr am folgende» Tage nach Huningcn in die Wohnung dcS königlichen Lieutenants, und°^"e,e daselbst dem General von Coade, Basel und die Eidgenossenschaft seien fest entschlossen, ihre Grenzenzu wahren und im Nothfall den eidgenössischen Landsturm vorgehen zu lassen. 8. Sizung. 10. September,'christlicher Bericht über diese Unterredung mit General de Coade soll den Gesandten in Baden und''".'""lichm Ständen zugcfcrtigt werde». 9. Sizung. ll. September. Den beiden Co.nmandanten der cidgc-^'sch"' Zusaztruppcn, Major Hirzcl von Zürich und Major von Wattcnwpl von Bern wird auf dender eidgenössischen Repräsentanten die schriftliche Ordre erthcilt, die Pässe und Posten nach ihrer"^"u»g bestmöglichst zu besezen und nach KricgSgcbrauch zu verwahren, die andringenden fremden

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